Startup-Gründungen

Schramböck: Gründerpaket für Herbst 2021 angepeilt

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. © BMDW
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. © BMDW

Die österreichische Bundesregierung verspricht schon seit Längerem die Einführung eines Gründerpakets, das die Unternehmensgründungen einfacher und unkomplizierter machen soll. Unter anderem enthalten sollen darin die Möglichkeit der Beteiligung von Mitarbeiter:innen an Firmen sowie eine neue Gesellschaftsform namens „Austria Limited“ sein. Nun hat Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gegenüber Trending Topics bestätigt: Das Gründerpaket ist auf dem Weg, es ist sogar momentan angepeilt, es noch in diesem Herbst umzusetzen.

„Wir brauchen die Austria Limited dringend im Laufe des nächsten Jahres“

Gründerpaket „so rasch wie möglich in die Wege leiten“

„Unser Ziel ist es, diese Maßnahme so rasch wie möglich in die Wege zu leiten. Gründungen brauchen in Österreich noch mehr Förderung. In Europa sind wir bereits die Nummer Eins, was Pre-Seed- und Seed-Finanzierungen angeht. Jedoch besteht bei Investments in späteren Phasen noch Verbesserungsbedarf. Daran arbeiten wir auch noch. Corona hat uns bei unserem Gründerpaket aufgehalten, aber bald wird es flexiblere Modelle für Startups geben“, so Schramböck.

Für die Wirtschaftsministerin sind Jungfirmen das „Salz in der Suppe“ der Wirtschaft. In Zukunft sollen vor allem junge Menschen in ihrer Ausbildung viel mehr über Gründungen lernen, damit es auch in Zukunft viele vielversprechende Startups gibt. „Dabei ist die Fehlerkultur ein wichtiger Faktor. Junge Menschen sollen nicht nur die nötigen Fähigkeiten und Wissen erlangen, sondern auch lernen, dass nicht alles beim ersten Versuch funktioniert. Sie sollen verstehen, dass sie es mit der Gründung immer wieder versuchen können“, erklärt Margarete Schramböck.

Austrian Limited: So kann die Beteiligung von Mitarbeitern künftig funktionieren

Unternehmertum in Bildung integrieren

Besonders hebt die Ministerin die Entrepreneurship Woche als wichtiges Bildungsinstrument hervor. Dabei handelt es sich um eine mehrtägige Werkstatt für Schüler:innen zur Entwicklung von Ideen und Projekten mit dem Thema Entrepreneurship. Dabei erhalten sie Unterstützung von Trainer:innen aus der Startup-Community. Die Entrepreneurship Woche ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaftskammer Österreich, Austrian Startups und IFTE.

„Es ist sehr wichtig, dass besonders die digitalen Fähigkeiten bei jungen Menschen weit gestreut sind. Es geht hier nicht nur um digitale Kommunikation, sondern auch Kreativität. Dafür ist das Ausprobieren in der Praxis unerlässlich. Inhalte wie Digitalisierung und Unternehmertum sollen künftig in jedem Beruf enthalten sein“, erläutert Schramböck.

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