Finanzierung

Schrankerl: Smarte Kantinen-Alternative holt 1 Million Euro an Bord

Das Schrankerl-Team. © Schrankerl
Das Schrankerl-Team. © Schrankerl

Kantinen, in denen man sich mit den Kolleg:innen zu Mittag mit einem Tablett ums Schnitzerl anstellt, sind in immer mehr Firmen ein Relikt der Vergangenheit. Auch wegen dem Wiener Startup Schrankerl. Denn das hat mit einem mit gesundem Essen bestückten und intelligent vernetzten Kühlschrank eine Alternative auf den Markt gebracht, die mittlerweile bei mehr als 60 Kund:innen steht. Unter anderem holen sich Mitarbeiter:innen bei GoStudent, Storebox, vibe moves you, Tractive, Tchibo, Vöslauer oder EY dort Frühstück, Mittagessen oder gesunde Snacks.

Nun wollen die Gründer:innen Sara Mari-Strasser und Stephan Haymerle mit Schrankerl den nächsten Sprung machen und nehmen dazu in einer Seed-Finanzierungsrunde etwa eine Million Euro auf. Neben den Bestandsinvestoren Alex Schütz, den GoStudent-Gründern und den Angels Peter Hoheneder, Michael Spiller (CEO Lindt Deutschland) kommen Edwin Kleiber von Amex we care, Philip Vondrak von GSV und die Tyrolean Business Angels mit Eva Ogriseg an Bord.

Schrankerl: Food-Startup holt 200.000 Euro von 2M2M-Investoren

Verdreifachung des Geschäfts geplant

„Die Finanzierungslage ist derzeit sehr schwierig, deswegen werten wir das als sehr großen Erfolg“, sagt Haymerle über die im Dezember 2022 abgeschlossene Finanzierungsrunde. Davor sei ein potenzieller Lead-Investor abgesprungen, ein anderer Investor kürzte die geplante Summe. Nun aber hätte man das Kapital, um 2023 das Geschäft zu verdreifachen. 2022 waren es 1,35 Mio. Euro an Umsatz, damals baute man von 20 auf 70 Schrankerl aus. Ende 2023 sollen dann etwa 200 Schrankerl in österreichischen Firmen stehen – neben Wien und Linz ab März in Salzburg und dann in Graz in der zweiten Jahreshälfte.

„Viel des Geldes wird in Sales, Marketing und die Technologie investiert“, sagt Haymerle. Zwei Arten von Firmen seien Kunden: jene, die sich eine eigene Kantine nicht mehr leisten möchten, und jene, die zu klein für eine eigene Kantine sind (ab ca. 50 Mitarbeiter:innen). Das Essen, mit denen die Kühlschränke bestückt werden, kommt von Partnern (regionale Familienbetriebe, Catering-Firmen; u.a. Rita bringt’s, Karma Food, Basenbox) die vorverpackt die Mahlzeiten zuliefern. Künftig soll sogar ein Algorithmus ermitteln, welches Essen nachbestellt wird.

„Im Grunde bezahlt die Firma eine Service-Gebühr, und die Mitarbeiter:innen bekommen sehr günstiges Essen zwischen 5 und 8 Euro“, sagt Haymerle. Wohltätig ist das Startup übrigens auch: Denn nicht verkaufte Speisen werden nicht weggeworfen, sondern gespendet.

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