Smart City

Grätzl-Führer, Parkplatzsuche & Probleme melden: Wie die Stadt Wien mit Bürgern neue Service-Apps entwickelt

Grätzl-Führer, Parkplatzsuche & Probleme melden: Wie die Stadt Wien mit Bürgern neue Service-Apps entwickelt
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Im Rahmen der Digitalen Agenda Wien hat die Stadt auch die Bevölkerung befragt, welche neuen Services sie sich fürs Leben in einer „Smart City“ erwarten. Zwischen November 2016 und Jänner 2016 konnten Interessierte ihre Vorschläge für neue Apps in einem Ideenforum einbringen. „Wien hat 1,8 Millionen Gehirne, nutzen wir sie“, meinte Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien. Österreichs Hauptstadt liegt im Innovation Cities Index 2015 hinsichtlich ihres Innovationspotenzials weltweit auf Platz 3 (ex aequo mit Boston) und damit nur knapp hinter London und San Francisco.

Etwa 900 Wiener diskutierten in dem Forum und formulierten schließlich fast 90 Ideen für neue Service-Apps. Daraus wurden wiederum sieben Vorschläge gefiltert bzw. themengleiche Ideen zusammengefasst. Im Finale am vergangenen Wochenende standen schließlich sieben App-Ideen, die von Teilnehmern aus dem Ideenforum, Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Stadtverwaltung in einem Workshop im Open-Space-Format im TechGate Vienna weiter konkretisierten. In Kleingruppen wurden die App-Ideen mit Hilfe von Software zu ersten Prototypen weiterentwickelt. Diese Prototypen sollen später als Vorlage für die tatsächliche Programmierung dienen.

Vier Apps als Publikumssieger

Am Ende des Workshops stand dann schließlich das Voting, bei dem alle Teilnehmer drei Stimmen zur Verfügung hatte. Diese vier Apps erhielten die meisten Stimmen:

  • „Mein Grätzl“: Lokale Informationen und Austauschmöglichkeiten mit der Umgebung
  • „Mein Wien“: Services für alle Lebensbereiche
  • „Sag’s Wien“: Vorschläge und Problemmeldungen an die Stadtverwaltung in wenigen Sekunden direkt per Smartphone
  • „Parken in Wien“: Service-App rund um die Parkplatzsuche in der Stadt

Die beiden Gruppen mit den meisten Stimmen bekamen von Moderator Niki Ernst zwei Tickets für die Konferenzserie IMAGINE16 als Dank für die tolle Leistung zur Verfügung, wo die Ergebnisse des Open-Space-Workshops vorgestellt werden sollen.

Welche der Ideen bzw. Prototypen nun konkret als Apps umgesetzt werden, prüft die Stadt Wien derzeit. Laut Sprecher Michael Hagler würde  die aufbereiteten Workshop-Informationen gesichtet und parallel die technischen, organisatorischen und juristischen Details geklärt. Die erste App soll im Herbst 2016 umgesetzt werden.

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