Krypto-Assets

Twitter-Kauf durch Elon Musk führt zu Dogecoin-Pump

Elon Musk & Dogecoin - er kann aber auch Bitcoin ins Schwanken bringen. © Reddit / Tesla Owners Club Belgium (CC BY 2.0)
Elon Musk & Dogecoin - er kann aber auch Bitcoin ins Schwanken bringen. © Reddit / Tesla Owners Club Belgium (CC BY 2.0)

Da ist es wieder, das Trio, das bereits 2021 für ziemlich viel Unruhe in der Krypto-Welt gesorgt hat: Der Welt reichster Mann Elon Musk hat sich um satte 44 Milliarden Dollar sein bevorzugtes Kommunikations-Tool Twitter gekauft – und das wiederum hat den Kurs der Spaßwährung Dogecoin (DOGE) ordentlich beflügelt. Innerhalb eines Tages ist der Spaß-Coin um mehr als 22 Prozent gewachsen – und gleicht damit die doch herberen Verluste der letzten Wochen aus.

Die Euphorie für den ansonsten eher nutzlosen Coin hat ihren Grund. Denn wenn der Deal durchgeht und Shareholder sowie Wettbewerbsbehörden der Twitter-Übernahme durch Elon Musk zustimmen, dann scheint bei dem Kurznachrichten-Dienst technisch vieles möglich. Was genau alles kommen wird, ist bis dato eher unklar. Musk hat seinen 84 Millionen Twitter-Follower bereits ausgerichtet, dass er neue Features einführen will. Grundlegend will er den Algorithmus als vertrauensbildende Maßnahme offenlegen, Spam-Bots von der Plattform verbannen und wie berichtet sämtliche menschlichen User authentifizieren.

Darüber hinaus hat sich Musk, der sich im Vorjahr stärker bei Dogecoin involvierte, immer wieder zu DOGE als „People’s crypto“ bezeichnet. Bitcoin wäre einfach keine gute Digitalwährung für viele kleine, schnelle Transaktionen. Doch Dogecoin, eigentlich als Parodie auf Kryptowährungen entstanden, sieht er einiges an Potenzial. Ein Beispiel hat er bereits gegeben: So sollten Nutzer:innen der kostenpflichtigen Premium-Version von Twitter, „Blue“, auch mit DOGE bezahlen können.

DOGE als Zahlungsmittel für Premium-Funktionen

Twitter Blue ist ein erster Schritt des Kurznachrichten-Dienstes weg von Digitalwerbung hin zu einer neuen Einnahmequelle. Das monatliche Abonnement befähigt die zahlenden Kund:innen (derzeit nur in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland) zu einer ganz wichtigen Funktion: Sie können Tweets rückgängig machen. Das ist noch nicht der oft gewünschte Edit Button, weist aber in die Richtung.

Darüber hinaus gibt es immer wieder Spekulationen, dass Elon Musk Twitter noch mehr in Richtung Kryptowährungen und Blockchain drehen könnte. Twitter-Mitgründer Jack Dorsey bezeichnete den Dienst als „öffentliches Gut auf Protokoll-Level“, es sei eigentlich keine Firma. Dorsey und sieht die Übernahme seiner Schöpfung durch den reichsten Mann der Welt als „einzigartige Lösung“. Dorsey ist wie Musk ein Bitcoin-Anhänger, und die Idee, Twitter wie Bitcoin (auch Dogecoin läuft auf Proof of Work) zu dezentralisieren, liegt nahe.

Wie es am Ende kommen wird, bleibt abzuwarten. Krypto-Trader sehen in dem Twitter-Deal jedenfalls Aufwind für Dogecoin – und haben das mittlerweile auch eingepreist.

Achtung, das Gespann Elon Musk & Dogecoin ist zurück

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