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Die neue Erfolgsformel von whatchado lautet 9:16

Job Reals bei whatchado. © whatchado
Job Reals bei whatchado. © whatchado

Sie haben sich immer wieder neu erfunden und 2022 als eine der wenigen Firmen in Österreich gewagt, die 4-Tage-Woche einzuführen – und mit Anfang 2023 zeigt sich das Job-Video-Portal whatchado nun wieder in neuem Gewand. Die neue Erfolgsformel soll 9:16 heißen, denn die Videos der Plattform werden künftig im von TikTok und Instagram salonfähig gemachten Hochformat angezeigt. Auch generell setzt whatchado rund um CEO Jubin Honarfar darauf, sich stärker als Job-Portal zu positionieren und nicht „nur“ als Employer-Branding-Plattform für Unternehmen.

9:16 bedeutet bei whatchado, dass der Video-Content nun im Mobile-freundlichen Hochformat angezeigt wird. Getauft wurde das neue Format „Job Reals“, natürlich in Anlehnung an die Instagram Reels. „Wir wollten unser Asset von 10.000 Videos ideal nutzen und haben uns überlegt, wie man die Jobbörsen-Welt innovativer angehen kann“, erzählt Honarfar. „Da kam uns die Idee mit dem erlernten Verhalten aus der Social-Media-Welt gepaart mit Jobangeboten. Und da wir sowohl aktiv als auch passiv Jobsuchende ansprechen möchten, war die logische Konsequenz, dass wir in einem nächsten Schritt das Thema Marketing Automation umsetzen und unsere Job Reals auch extern vermarkten lassen.“

Der Umbau der Webseite hin in Richtung Job-Portal wurde mit Hilfe von AI-Tools bewerkstelligt. „Strukturierung der Stellenanzeigen haben wir OpenAI eingesetzt und bei den Videos Vision AI von Google“, so Honarfar. Die Aufgabe für die AI war vor allem, die mehr als zehntausend Videos, die seit der Gründung der Firma 2012 gedreht wurden, vom 16:9-Querformat ins 9:16-Hochformat umzurechnen. Nun werden die Hochkant-Clips zuerst einmal überall auf der Webseite von whatchado integriert, später sollen sie ihren Weg dann auch nach draußen schaffen.

whatchado steigert Effizienz und startet in die 4-Tage-Woche

Branding-Videocontent und Stellenanzeige vereinen

„Im nächsten Schritt ermöglichen wir die externe Integration auf der eigenen Karriereseite. Erst danach folgt das automatisierte Ausspielen über Social Media-Plattformen. Das ist vor allem für alle jene Unternehmen relevant, die keine eigene Social Media-Abteilung haben bzw. über teure Agenturen diese Leistung sich einkaufen wollen“, sagt Honarfar. Neben den Reals gibt sich whatchado, wo es früher stark um Inspiration für junge Menschen für bestimmte Branchen und Firmen ging, wie ein klassische Job-Portal: Jobtitel, Standort, Anstellungsart, „jetzt suchen“, heißt es auf der Startseite. Etwa 2.000 offene Stellen kann man aktuell durchstöbern.

Der Neustart als Video-lastiges Job-Portal geht auch mit einer Erneuerung des Geschäftsmodells einher. „Früher war die Conversion bzw. der Return On Invest für Unternehmen, dass sich User die Videos ansehen und deren Interesse geweckt wird. Mit dem Relaunch sind die Job Reals die Haupt-Conversion und vereinen Branding-Videocontent und Stellenanzeige“, erklärt Honarfar. „Und uns war es wichtig, dass wir all das im 9:16 Format rausbringen, da dieses Format state-of-the-art ist. Unternehmen können also direkt Stellenangebote einkaufen – von Einzelanzeigen bis hin zu Jahrespaketen – als auch diverse Videoformate.“ Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen eigene Videos in ihre Video Library auf whatchado hochladen.

Dass sich whatchado, das immer stark auf Video setzte, über die Jahre immer wieder neu ausrichten muss, zeigte sich etwa auch 2019. Damals öffnete die Plattform sich für Videos, die Unternehmen selbst produzieren und nicht wie früher von dem Video-Team der Wiener Firma gedreht werden. Damals wollte man sich vom Image als Video-Produzent hin zur Plattform wandeln. Nun, vier Jahre später, erfolgt nun die Neuausrichtung hin zur dezidierten Job-Plattform, die sich von anderen durch die Hochformat-Videos unterscheidet.

Strategiewechsel: whatchado öffnet Jobvideo-Plattform für Fremd-Content

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