Kryptowährungen

Bitcoin, Ethereum fallen 7 Prozent in ziemlich unruhigem Marktumfeld

Wenn er reagiert, dann heftig: In den Morgenstunden in der Nach auf Freitag ist Bitcoin sowie viele weitere Krypto-Assets hart eingebrochen. BTC hat zeitweise bis zu 10 Prozent an Wert verloren, Ethereum sogar bis zu 16 Prozent. Besonders harte Einbrüche gibt es auch bei XRP (-17 Prozent), Litecoin (-15%), Dogecoin (-10%) oder Bitcoin Cash (-13 Prozent). Der gesamte Krypto-Markt büßt innerhalb von 24 Stunden 7 Prozent an Wert ein, vernichtet werden dabei fast 100 Mrd. Dollar an Wert.

Dabei haben Kryptowährungen im Sommer ein relativ ruhiges Leben geführt, es gab kaum größere Ausbrüche nach oben oder unten. Jedenfalls sind die Gewinne, die BTC seit Juni machte, nun wieder weg. Bitcoin fällt unter 25.000 Euro, ETH ist bei 1.500 Euro angelangt. Gerade Ethereum macht stutzig, weil in den USA die Bewilligung eines Ethereum Futures ETF kurz vor der Bewilligung steht und das für positive Signale am Markt hätte sorgen können.

Doch ein Blick über den Krypto-Tellerrand hinaus auf die gesamtheitliche Lage am Markt zeigt: Kryptowährungen fallen, nachdem auch die wichtigsten US-Leitindizes wie der Dow Jones, der S&P500 oder der Nasdaq100 diese Woche deutlich nachließen.

SpaceX, Evergrande, Fed

Schon am Donnerstag ist Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit Juni gefallen. Passiert ist das, als die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen, da Anleger:innen darauf wetten, dass eine starke US-Wirtschaft die Federal Reserve zu weiteren Zinserhöhungen ermutigen wird. Bereits die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Zinswende ein schlechtes Klima für risikoreiche Assets wie Kryptowährungen verbreitet.

Außerdem wurde in den USA bekannt, dass Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX ihre 2021 gekauften BTC im Wert von 373 Mio. Dollar abgeschrieben und wahrscheinlich verkauft hat. Das sorgt für Unmut am Markt, immerhin waren Musks BTC-Käufe vor einigen Jahren starke Impulse für die weitere Mainstreamisierung von Krypto-Assets.

Was aber noch in den frühen Morgenstunden bekannt wurde: Der längst schief dastehende chinesische Immobilienriese Evergrande hat nun letztlich Bankrott in den USA erklärt und um Göäubigerschutz angesucht. Evergrande steht sinnbildlich für die Immobilienkrise und konnte zuvor einen ungeordneten Zusammenbruch vermeiden. Das Unternehmen hat in nur zwei Jahren umgerechnet 72 Milliarden Euro Verlust angehäuft, insgesamt ist Evergrande weltweit mit umgerechnet 300 Milliarden Euro 2,4 Billionen Yuan verschuldet.

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