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Fretello: Neue B2B-Strategie mit Gitarrenfirmen geht auf

Die Fretellp-Gründer Florian Lettner (CEO) and Wolfgang Damm (CTO). © Fretello
Die Fretello-Gründer Florian Lettner (CEO) and Wolfgang Damm (CTO). © Fretello

Drei Millionen Euro Investment hat sich das auf Lern-Apps für Gitarrist:innen spezialisierte Linzer Startup Fretello dieses Jahr abgeholt (Trending Topics berichtete). Parallel dazu hat man mit Partnerschaften mit Gitarrenhändlern das Geschäftsmodell gedreht und bündelt die Lern-Apps nun mit verkauften E-Gitarren. Diese Strategie zeigt nun erste Erfolge.

Über eine Partnerschaft mit Yamaha – der japanische Mischkonzern ist auch einer der größten Hersteller von Gitarren – bekommen nun hunderttausende Kund:innen ein kostenloses Probeabo zur Nutzung von Fretello beim Kauf einer Gitarre dazu. Und da gibt es offenbar gute Conversion hin zu den kostenpflichtigen Abos für die App. „Erfahrungsgemäß entscheidet sich gut jeder zweite Kunde nach dem Probeabo, ein zahlender Kunde zu werden. 90% dieser Nutzer bleiben für mindestens ein Jahr oder länger dabei“, heißt es aus dem Unternehmen. In den kommenden Monaten würden die Gründer Florian Lettner und Wolfgang Damm mit monatlich bis zu 100.000 neu abgeschlossenen Abos rechnen.

Fretello: Linzer Gitarrenlern-Startup holt sich 3 Millionen Euro Investment ab

B2B als Alternativ zu App-Install-Ads

Neben Yamaha ist auch der Online-Musikversandhändler Thomann aus Deutschland, ebenfalls groß im Geschäft mit Gitarren, zum Vertriebspartner geworden. Dass Fretello beim Vertrieb verstärkt auf B2B-Partnerschaften setzt, hat einen guten Grund, der mit dem Zwist zwischen Apple und Facebook bezüglich Nutzer-Tracking zusammen hängt. Durch Privacy-Neuerungen bei iOS am iPhone wurden App-Install-Ads weniger effizient, weswegen sich das Linzer Startup nach neuen Vertriebskanälen umsah. Die Strategie dürfte aufgegangen sein.

Bevor Fretello sich zwei der wichtigsten Gitarrenfirmen der Welt als Partner schnappen konnte, haben sie bereits im schwierigen Musik-Business lange daran gearbeitet, Deals mit Musik-Labels zu bekommen. So wurden Deals mit den Musik-Publishern Sony/ATV, Kobalt/AWAL und EMI abgeschlossen, damit Nutzer:innen in der App die Noten und Tablaturen von bekannten Rock-Songs verwenden können.

Fretello: Musik-Startup hat den nächsten Deal in der Tasche

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