AI Interview

Instapart: Oberösterreichisches Startup automatisiert CNC-Fräsen mit Hilfe von AI

CNC-Frästeil von Instapart © Instapart
CNC-Frästeil von Instapart © Instapart

Dieses Interview wurde mit dem neuen GPT „Startup Interviewer“ geführt, das Trending Topics auf Basis von ChatGPT entwickelt hat. Mehr Infos zu dem Tool gibt es hier.

Instapart ist ein oberösterreichisches Startup, das sich speziell auf den Bereich der CNC-Fräsen konzentriert. Dabei handelt es sich um Geräte, mit denen sich präzise Bauteile aus verschiedenen Materialien herstellen lassen. Instapart will einen einfachen Beschaffungsprozess von CNC-Frästeilen garantieren. Das Jungunternehmen fertigt Einzelstücke und Kleinserien vollautomatisiert innerhalb weniger Werktage an. Im Interview mit dem neuen GPT-basierten Startup Interviewer von Trending Topics spricht Mitgründer Thomas Schiefermair über sein Unternehmen.

Startup Interviewer: Könnt ihr bitte euer Startup kurz beschreiben? Was ist das Hauptziel und die Hauptfunktion des Unternehmens?

Thomas Schiefermair: Instapart ist unser innovatives Startup, das sich auf die Herstellung von 2.5D CNC-Frästeilen spezialisiert hat. Unser Ansatz kombiniert modernste KI-Technologien mit effizienten Online-Prozessen, um CNC-Frästeile äußerst kostengünstig und schnell zu fertigen. Das Besondere an Instapart ist, dass wir den gesamten Bestell- und Fertigungsprozess automatisiert haben, was eine rasche und effiziente Produktion von Prototypen und Kleinserien ermöglicht.

Welches Problem will Instapart lösen und wie genau macht ihr das?

Derzeit bieten viele große Online-Dienste CNC-Frästeile für Prototypen an, wobei die Fertigung jedoch noch auf traditionelle Weise mittels CAD-CAM-Programmierung erfolgt. Bei Instapart haben wir diesen Prozess revolutioniert, indem wir die Programmierung der 2.5D CNC Frästeile komplett mit KI automatisieren. Das bedeutet, dass wir das Fertigungsprogramm für die CNC-Fräsmaschine vollautomatisch im exakt gleichen Moment erstellen, in dem wir auch das Angebot generieren.

Durch diesen innovativen Ansatz sparen wir die Kosten für die herkömmliche CAD-CAM-Programmierung. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir in unserem Webshop direkt auf mögliche Designfehler hinweisen können. Dies spart nicht nur Zeit und Geld, sondern verbessert auch die Qualität und Effizienz des gesamten Herstellungsprozesses. Unsere Methode stellt somit einen signifikanten Fortschritt in der digitalen Fertigung dar und bietet unseren Kunden einen einzigartigen Mehrwert.

Wer sind eure Zielkunden und wie erreicht ihr sie?

Instapart fertigt vor allem für Maschinen- und Anlagenbauer, Hardware-Startups und all jene, die CNC-Frästeile für die Prototypenentwicklung benötigen. Wir nutzen aktiv soziale Medien, um unsere Zielgruppe zu erreichen, wobei wir uns insbesondere auf Facebook, TikTok und Instagram konzentrieren. Diese Plattformen haben sich als effektiv erwiesen, um unsere Kunden zu erreichen. Seit dem Start im Juni 2023 haben wir auf unserer Website www.instapart.org schon über 5000 Online-Angebote generiert, was die starke Nachfrage nach 2.5D CNC Frästeilen unterstreicht.

Wie unterscheidet sich Instapart von der Konkurrenz?

Instapart hebt sich von der Konkurrenz ab, indem wir uns ausschließlich auf 2.5D CNC-Frästeile konzentrieren. Dank unseres vollständig automatisierten, KI-basierten Fertigungsprozesses können wir diese Teile schnell, kostengünstig und effizient herstellen. Dies ermöglicht es uns, die Einsparungen durch niedrigere Einrichtungskosten direkt an unsere Kunden weiterzugeben, was die Prototypenherstellung einfacher und erschwinglicher macht.
Instapart-Gründer Thomas Schiefmair und Martin Viereckl. © Instapart
Instapart-Gründer Thomas Schiefmair und Martin Viereckl. © Instapart

Wie finanziert sich Instapart und was sind eure langfristigen finanziellen Ziele?

Instapart wird durch Bootstrapping finanziert und nutzt derzeit zwei CNC-Fräsmaschinen, um Kundenbestellungen zu bearbeiten. Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr unseren Umsatz signifikant zu erhöhen und schnell die Marke von einer Million Euro zu überschreiten. Zudem haben wir bereits Partner, die an einer Erweiterung unseres Services außerhalb der EU interessiert sind.

Welche Herausforderungen sieht Instapart in der Zukunft und wie plant ihr, diese zu bewältigen?

Die Verlagerung der CNC-Fertigung in Niedriglohnländer wird über Online-Plattformen angetrieben. Unser Ansatz, um diesem Trend entgegenzuwirken, besteht in der Automatisierung unserer Prozesse, um die Fertigung weiterhin lokal durchzuführen.

Wie sieht es mit bisherigen Finanzierungen aus? Gibt es schon Investoren?

Derzeit haben wir noch keine externen Investoren. Instapart wurde als neuer Webservice parallel zu unserem bestehenden Unternehmen gestartet. Wir planen, bald Fördermittel, insbesondere von ‚Go International‘, zu beantragen, um unseren Service auch auf neuen Märkten anzubieten.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bei Instapart?

Instapart setzt auf Umweltbewusstsein: Wir fertigen in Österreich ausschließlich mit erneuerbarer Energie und recyceln alle Produktionsabfälle. Da unsere Frästeile aus Aluminium bestehen, sind sowohl die fertigen Bauteile als auch die Produktionsreste vollständig recyclebar.

Was sind die nächsten großen Schritte, die Instapart plant?

Instapart plant wichtige Entwicklungen: Zum einen erweitern wir unser Angebot um zweiseitige 2.5D CNC-Frästeile, inklusive eines Updates unserer Website. Zum anderen zielen wir auf eine Markterweiterung außerhalb des DACH-Raumes. Wir haben bereits interessierte Partner, um unsere Fertigung in neue Märkte zu expandieren.

Gibt es etwas, was ihr jungen Startup-Gründer:innen auf den Weg geben möchtet?

Für junge Startup-Gründer:innen möchten wir betonen, wie wichtig es ist, agil zu bleiben und schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Es ist essenziell, stets offen für Feedback zu sein und sich nicht zu scheuen, das Geschäftsmodell anzupassen, wenn es nötig ist. Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft darin, flexibel zu sein und sich ständig weiterzuentwickeln.

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