Geschäftszahlen

N26 erhöhte 2020 den Umsatz auf 110 Millionen Euro

Max Tayenthal und Valentin Stalf von N26. © N26
Max Tayenthal und Valentin Stalf von N26. © N26

Die Berliner Neobank N26 musste zu Anfang der Corona-Pandemie harte Zeiten durchstehen. Denn weil die Kund:innen nicht mehr reisen konnten, verwendeten sie im Ausland auch die Karten der Newcomer-Bank kaum noch, berichtet FinanceFWD. Dennoch hat es N26 geschafft, im Jahr 2020 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 95 Millionen Euro auf 110 Millionen Euro zu steigern. Die Provisionserträge stiegen um 15 Prozent auf 95,3 Millionen Euro und die Zinserträge um 53 Prozent auf 14,8 Millionen Euro.

N26 zieht sich aus den USA zurück – nun kommt Osteuropa in den Fokus

N26 erwartet „stark steigendes Geschäftsvolumen“

Im Jahr 2020 verdoppelten sich die Kund:innenforderungen von N26 auf 1,27 Milliarden Euro. Es handelt sich hierbei laut dem Geschäftsbericht der Neobank um eine Steigerung, die „deutlich über Plan“ war. Die Forderungen beziehen sich vor allem auf Kommunalkredite, die mit einer Höhe von 776,6 Millionen Euro um 38 Prozent höher waren als im Jahr 2019. Kund:innen haben bei N26 im Jahr 2020 auch deutlich mehr Geld gelagert als zuvor. So haben die „ertragsrelevanten Kund:innen“ der Neobank im Schnitt 1.380 Euro anvertraut, ein Jahr davor waren es erst 946 Euro.

N26 gewinnt außerdem immer mehr Kund:innen für sich. So lag die Anzahl der „ertragsrelevanten Kund:innen“ im Jahr 2020 bei etwa 2,9 Millionen. Ende Jänner 2021 soll sich diese Zahl bereits auf sieben Millionen belaufen haben. Für 2021 gibt es noch keine konkreten Geschäftszahlen, jedoch geht N26 von einem „stark steigenden“ Geschäftsvolumen aus. Ebenso erwartet die Newcomer-Bank eine deutlich steigende Kund:innenzahl und einen Anstieg des ausgereichten Kreditvolumens. Außerdem soll es ein Wachstum sowohl im Zins- als auch im Provisionsergebnis auf über 120 Millionen Euro geben.

N26 wird Anfang 2022 mit Krypto-, Aktien- und ETF-Trading starten

Fehlen von Kryptohandel war bislang Nachteil

Gegenüber der Konkurrenz, darunter die Direktbanken DKB und Comdirect sowie der britische Rivale Revolut, war N26 im ersten Corona-Jahr laut FinanceFWD im Nachteil. Das liege vor allem daran, dass die Neobank bislang noch keinen Handel mit Kryptowährungen ermöglicht. Jedoch gibt es Pläne, so ein Feature bereits Anfang dieses Jahres zu implementieren (Trending Topics berichtete). Unter anderem konnte die Comdirect aufgrund ihrer starken Fokussierung auf das Brokerage-Geschäft im ersten Halbjahr 2020 ihre Gesamterträge um satte 64 Prozent steigern, bevor die Verschmelzung auf die Commerzbank erfolgte. Revolut hat im Jahr 2020 einen Umsatz von 260 Millionen Euro erreicht.

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