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Project Halo: Die KI kann nun auch Gedanken lesen

© Canva / Trending Topics
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Was denkst du? Die KI wird das vielleicht bald beantworten können: Das Tech-Unternehmen Unbabel hat auf dem Web Summit in Portugal eine Live-Demonstration seines Project Halo gezeigt. Die Technologie zielt darauf ab, eine „stille, gedankenbasierte Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen“ zu ermöglichen. Heißt: Die Kombination aus „nicht-invasiver neuronale Schnittstelle“ mit generativer KI soll in der Lage sein, Muster von bioelektrischen Signalen in Sprache umzuwandeln.

Antworten per Gedanken

„Nicht invasiv“ bedeutet in diesem Fall wohl, dass das Ding nicht direkt an das Gehirn „angeschlossen“ werden muss. Vielmehr handelt es sich bei Project Halo um eine Art Kopfhörer oder Stirnband. Es gebe eine „universale Sprache, die in unseren Gehirnen abläuft“, erklärte Vasco Pedro, CEO von Unbabel, gegenüber Decrypt. Schau man sich Hirnscans von Menschen an, die unterschiedliche Sprachen sprechen, aber an dasselbe Objekt denken, „aktivieren sie im Grunde die gleichen Gehirnbereiche“. Das Ganze scheint bereits recht gut zu funktionieren: Gezeigt wurde, wie Nutzer über die Kopfhörer eine Nachricht empfangen und dann Antworten, indem sie einfach daran denken, was sie sagen wollen.

Project Halo: 15 Wörter pro Minute

„Im Wesentlichen passiert Folgendes: Ich bekomme die Frage über meine AirPods vorgelesen, und dann verwende ich eine neuronale Schnittstelle, die sich hier in meinem Arm befindet – ein EMG“, erklärt Pedro. „Es erfasst Biosignale, und was passiert, ist, dass ein großes Sprachmodell, das viel über mich weiß, versucht, die Antwort zu erstellen, die ich geben würde.“ Dafür habe man ein Sprachmodell integrieren müssen, „das den persönlichen Kontext, die Beziehungen, die Vorlieben und vieles mehr eines Nutzers kennenlernt, um Nachrichten zu erstellen, die genau das widerspiegeln, was der Nutzer mitteilen möchte“. Rund 15 Wörter pro Minute sollen die KI so verarbeiten können, für eine anregende Diskussion per Gedanken reicht das eher noch nicht. Das Projekt befinde sich noch „in einem frühen Stadium“, 2024 könnte das Gerät offiziell gelauncht werden. Ziel sei es dann, „KI für den guten Zweck einzusetzen und es jedem Menschen zu ermöglichen, in jeder Sprache zu kommunizieren, so dass das Fehlen einer Sprache als Barriere wirklich beseitigt wird„.

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