Personalie

Tailor & Fish: Katharina Schneiders neue Firma fokussiert auf Health-Startups

Katharina Schneider und Renate Krüger-Fischer. © Tailor & Fish
Katharina Schneider und Renate Krüger-Fischer. © Tailor & Fish

„Ich habe die letzten 15 Jahre die Mediashop aufgebaut. Ich habe nebenbei immer wieder in Startups investiert. Und dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem man etwas Neues machen möchte.“ Katharina Schneider ist Gründer:innen in Österreich bestens als CEO von Mediashop und Jurorin in der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen bekannt. Doch diese Ära geht nun zu Ende. Denn Schneider hat ihre Rolle als CEO des TV-Shopping-Unternehmens, das europaweit in 40 Ländern tätig ist, zurück gelegt – und etwas Neues begonnen.

Das neue Baby hört auf den Namen Tailor & Fish. Schneider hat die neue Firma gemeinsam mit Renate Krüger-Fischer gegründet, die früher im Management der Austrian Airlines Group war und 2013 Landesparteiobfrau des Team Stronach (2018 aufgelöst) in Niederösterreich wurde. Mittlerweile ist die Unternehmensberaterin für mehrere Kosmetikfirmen tätig. Schneider wurde erst vor wenigen Tagen zur Angel-Investorin 2022 gekürt (Trending Topics berichtete).

Die „Business Angels of the Year 2022“ sind Katharina Schneider und Hermann Futter

„Ich bin gerne dabei, etwas Neues aufzubauen“

„Ich bin gerne dabei, etwas Neues aufzubauen. Gemeinsam fokussieren wir uns auf Startups im Bereich Digital health und Digital Wellbeing“, sagt Schneider nun über die gemeinsame Firma, die als Unternehmensberatungsgesellschaft für Unternehmer:innen, Startups, Investor:innen und Branchenexpert:innen mit einem Schwerpunkt im Gesundheitswesen positioniert ist. Man wolle Startups vom Proof of Concept über die Skalierung bis hin zu einem möglichen Exit begleiten.

Bei Mediashop haben bestehende Manager die Geschäftsführung von Schneider übernommen, sie ist weiter beratend dabei. Für Mediashop gab es zuletzt einen Rückschlag in Sachen Gesundheitsprodukte. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat das Verfahren gegen Neuro Socks wegen „irreführender Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben“ gewonnen. Mediashop hatte einen Kooperations-Deal mit dem kanadischen Hersteller, allerdings konnte die positive gesundheitliche Wirkung der Socken wissenschaftlich nicht belegt werden. Mediashop musste gewisse Werbeaussagen zum Produkt revidieren. „Die Socken werden weiter verkauft, aber mit anderen Werbebotschaften“, so Schneider. Und ergänzt: „Wir hatten noch nie so ein Produkt mit so vielen positiven Kommentaren.“

Neuro Socks: Startup-Produkt verliert Klage wegen „irreführender Werbung“

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