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Wiener Risikokapitalgeber Speedinvest geht bei 4,5-Millionenrunde für Münchner Start-up Payworks mit

Oliver Holle, CEO von Speedinvest. © Speedinvest
Oliver Holle, CEO von Speedinvest. © Speedinvest

Der Wiener VC Speedinvest geht seine Strategie, sich auf FinTech-Start-ups zu fokussieren, konsequent weiter. War man bereits 2013 bei einer sechsstelligen Finanzierungsrunde für das Münchner Start-up Payworks mit an Bord, wurde heute bekannt gegeben, dass die Münchner wieder ein Investment bekommen haben. Diesmal sind es 4,5 Millionen Euro, die Speedinvest gemeinsam mit Rumford und HW Capital sowie US-amerikanischen und europäischen Payment-Experten zuschießen. Wie viel Geld genau von Speedinvest stammt und wie viel Prozent man nun an Payworks hält, bleibt geheim. „Zwischen den Investoren wurde leider vereinbart, dass dazu keine Informationen rausgehen dürfen“, heißt es seitens Speedinvest.

Payworks wurde 2012 von Christian Deger, David Bellem, Johannes Lechner und Simon Eumes gegründet und hat mit Pulse ein Produkt für Online-Händler entwickelt, mit dem diese eine technische Infrastruktur für die Abwicklung von Kartenzahlungen kaufen können. Diese können ein SDK in Apps für iOS, Android oder Windows sowie in Webseiten verbauen, um etwa Kreditkarten annehmen zu können. Unter den Kunden von Payworks finden sich Orderbird, six oder die Bertelsmann-Tochter Arvato. Mit dem frischen Cash gedenkt Payworks, weiter in Europa sowie in Nordamerika zu expandieren.

Speedinvest setzt auf FinTech

Der Wiener Risikokapitalgeber rund um CEO Oliver Holle hat neben Paywork außerdem Wikifolio, Finnest, iyzico, Investly, Curve, FinanceFox, Loot und Amodo im Portfolio. Die Anteile an Holvi hat man im März 2016 an die spanische Bank BBVA verkauft (TrendingTopics.at berichtete).

Bei Speedinvest bzw. in dessen zweiten, 90 Mio. Euro schweren Start-up-Fonds Speedinvest II (TrendingTopics.at berichtete) sind unter anderem Hermann Hauser (hier im Interview), Runtastic-Mitgründer, Shpock-Mitgründer, Wikidocs-Mitgründer, Red Bull, Eva Dichand, Russmedia, T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth oder NEOS-Nationalratsabgeordneter Niko Alm an Bord.

Speedinvest erhöht seinen zweiten Start-up-Fonds auf 90 Millionen Euro – Hermann Hauser an Bord

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