Marktanalyse

2020 wurden deutlich mehr Bio-Lebensmittel in Österreich gekauft

Gemüse, Regional, Supermarkt, Markt
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In Österreich wird immer mehr Bio gekauft. Zu diesem Ergebnis kam eine Agrarmarktanalyse der AMA-Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK und KeyQUEST Marktforschung mit 2.800 Haushalten. 2020 wurden im Durchschnitt 190 Euro pro Haushalt für Bio-Lebensmittel ausgegeben. Von der Erhebung ausgenommen sind Brot und Gebäck. Das sind, der Analyse zufolge, 33 Euro mehr als noch 2019. Auch die Mengen an Bio-Lebensmittel sind angestiegen. 17 Prozent mehr sollen 2020 eingekauft worden sein.

50 Kilogramm an Bioprodukten

Der aktuellen Marktanalyse zufolge, gibt es in Österreich so gut wie keinen Haushalt, der nicht mindestens einmal im Jahr ein Bio-Produkt kauft. Insgesamt wurde eine 97% Käuferreichweite ermittelt. Durchschnittlich wird 42x Mal im Jahr eingekauft, dabei sollen ca. 50 Kilogramm Bio-Lebensmittel erworben worden sein. Beide Werte sind, der Analyse zufolge, deutlich höher als noch im Jahr 2019.

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Marktanteil von Bio wächst

Auch der Anteil der Bio-Produkte wird in den heimischen Regalen mehr. Der Studie zufolge, haben sie in Österreich erstmals einen Marktanteil von 10% im Lebensmittelhandel erreicht. Die größte Marktdurchdringung ist der AMA zufolge bei Milch-und Naturjoghurt-Produkten vorhanden. „Corona konnte das stetige Wachstum von Bio nicht stoppen. Ganz im Gegenteil: Die Menschen sind jetzt noch sensibler für die Qualität von Lebensmitteln. Davon profitieren Bio-Produkte besonders“, so AMA-Marketing Geschäftsführer,Michael Blass.

Insgesamt sollen beim Obst, Butter und Käse bereits jedes zehnte Produkt aus biologischer Landwirtschaft stammen. Auch wenn beim Fleisch die Bio-Anteile ebenfalls gestiegen sind, bewegen sie sich beim Fleisch und Geflügel allerdings weiterhin auf einem niedrigerem Niveau.

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Menschen achten mehr auf Ernährung

Im November 2020 kam eine von der AMA zusätzlich  durchgeführte Motivanalyse weiterhin zu dem Ergebnis, dass das Interesse an gutem Essen steigt. Einer aktuellen Aussendung zufolge, gaben 43 Prozent der befragten Personen an, am liebsten Produkte aus biologischem Anhalt zu konsumieren und jeder zweite gab an, weniger Fleisch zu essen und bei diesem mehr auf Qualität zu achten. Der Befragung zufolge, hat auch die Corona-Pandemie Einfluss auf das Kauf- und Essverhalten der Befragten. So gaben drei von vier Personen an, auch nach der Pandemie unverändert Bioprodukte einkaufen zu wollen, 14 Prozent wollen noch mehr einkaufen. „Wir sahen diese Orientierung schon im ersten Lockdown des Jahres 2020. Damals waren wir skeptisch, ob die Aufgeschlossenheit für Bio und für Qualität generell Bestand haben würde. Nun bestätigen die Ergebnisse, dass die Krise die Menschen nachhaltig sensibel für die Güte von Lebensmitteln gemacht hat“, so Blass.

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Zuletzt wurde eine solche Motivanalyse durch die AMA 2017 durchgeführt.  Laut eigenen Aussagen, ist das Interesse an Bioprodukten in der aktuellen Auswertung deutlich gestiegen. Für die Zukunft gehen sie daher von einem weiteren Anstieg der Werte aus.

 

 

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