Finanzierung

Aleph Alpha: Intel könnte bei deutschem KI-Scale-up einsteigen

Jonas Andrulis (links) und Samuel Weinbach, Gründer von Aleph Alpha. © Dirk Bruniecki für Deutscher Gründerpreis
Jonas Andrulis (links) und Samuel Weinbach, Gründer von Aleph Alpha. © Dirk Bruniecki für Deutscher Gründerpreis
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Das aus Heidelberg stammende KI-Jungunternehmen Aleph Alpha macht derzeit immer wieder von sich reden. Die Firma bietet nämlich mit „Luminous“ ein deutsches Pendant zum Hype-Sprachmodell ChatGPT. Dieses soll sich vor allem dadurch unterscheiden, dass es über einen eingebauten Fakten-Check verfügt (wir berichteten). Damit hat Aleph Alpha das Interesse internationaler Investoren auf sich gezogen. Diesem könnte bald ein handfestes Investment folgen, denn laut Gründerszene will sich der Investmentarm des Chipkonzerns Intel an der Firma beteiligen.

Aleph Alpha: Deutsches KI-Startup baut Sprachmodell mit Faktencheck

Aleph Alpha braucht mehr Kapital

Intel Capital könnte sich einem Bericht des Handelsblatt zufolge als Lead-Investor im Rahmen der aktuellen Series B-Finanzierungsrunde von Aleph Alpha beteiligen. Das hat sich jedoch noch nicht zu 100 Prozent bestätigt, sowohl Intel als auch das Jungunternehmen selbst geben derzeit keinen Kommentar zu dem Thema. Es ist nicht das erste Mal, dass Gerüchte um den Einstieg eines Industrieriesen bei Aleph Alpha kursieren. Zuletzt etwa wurde SAP nachgesagt, Interesse an einer Beteiligung zu haben.

Sollte sich der neueste Bericht bewahrheiten, dürfte ein Engagement von SAP beim KI-Scale-up aber wohl vorerst vom Tisch sein. Vor einigen Tagen erst hat SAP zudem angekündigt, in diesem Bereich künftig mit Microsoft und damit indirekt auch mit dem Aleph-Alpha-Konkurrenten Open AI zusammenzuarbeiten. Das deutsche Scale-up will sich auf dem hart umkämpften KI-Markt vor allem mit Transparenz profilieren. Nutzer:innen sollen künftig genau nachvollziehen können, woher Luminous die Informationen bezieht. Um das umzusetzen, benötigt die Firma mehr Kapital. Im Gegensatz zu den großen internationalen Playern ist das von Jonas Andrulis gegründete Unternehmen bislang mit sehr bescheidenen 28 Millionen Euro ausgestattet.

ChatGPT: 12 nützliche Prompts für das populäre KI-Tool

Jungfirma könnte halbes Unicorn werden

Um konkurrenzfähig zu bleiben, sei ein Vielfaches davon nötig. Dem Bericht zufolge will die Jungfirma in der aktuellen Finanzierungsrunde rund 100 Millionen Euro einsammeln. Die Firmenbewertung solle nach der Runde bei 450 bis 500 Millionen Euro liegen. Damit würde Aleph Alpha zum wohl zweitwertvollsten deutschen KI-Startup nach dem Übersetzungs-Tool DeepL aus Köln aufsteigen, das mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar zu den Unicorns des Landes gehört.

Für Aufmerksamkeit gesorgt hatte das deutsche Scale-up zuletzt, als Luminous bei einem standardisierten Leistungsvergleich ähnlich gut abschnitt wie der bislang führende KI-Spezialist OpenAI oder das Modell des Facebook-Konzerns Meta. Im Rahmen des wissenschaftlichen Vergleichs mussten die intelligenten Systeme Aufgaben zur Klassifizierung, Auswertung und Erstellung von Texten, sowie der Beantwortung von Fragen zu bestimmten Textinhalten lösen. Hier konnte das deutsche Modell sein Potenzial zeigen.

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