Alpine Quantum Technology

AQT: Innsbrucker Firma bringt neuen Quantencomputer mit rekordverdächtiger Leistung

Symbolbild: AQT setzt neuen Cloudcomputing-Standard © AQT
Symbolbild: AQT setzt neuen Cloudcomputing-Standard © AQT

Die Innsbrucker Firma Alpine Quantum Technology (AQT) präsentiert mit „LYNX“ eine neue Reihe von Quantencomputern, die eine rekordverdächtige Rechenleistung verspricht. Der in Innsbruck entwickelte und gebaute Computer soll unter anderem die europäische Datenhoheit im Quantencomputing stärken. Erste Geräte sollen ab dem vierten Quartal 2026 für strategische Partner zur Verfügung stehen. Die breitere kommerzielle Verfügbarkeit soll kurz darauf folgen.

Quantencomputer passen nahtlos in bestehende IT

Das Quantenvolumen (QV) der 19-Zoll-Rack-Quantencomputer aus der LYNX-Reihe beträgt 32.768. Bei QV handelt es sich um eine Kennzahl, die die Leistungsfähigkeit und die Fehlerraten eines Quantencomputers misst. Sie gibt die maximale Größe quadratischer Quantenschaltungen an, die der Computer erfolgreich implementieren kann.

AQT bietet auf Ionenfallen basierende Quantencomputer an, die sich nahtlos in die herkömmliche IT-Infrastruktur einfügen und von jedem PC oder Laptop aus betreiben lassen, unabhängig vom Standort. Das Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden, Quantencomputer vor Ort zu installieren oder Anwendungsfälle über eine komfortable Cloud-Lösung zu erkunden.

LYNX-Serie „neue Quantum-Volume-Benchmark“

Die LYNX-Serie ist das Ergebnis jahrelanger Forschung im Bereich hochpräziser Gate-Operationen und fortschrittlicher Trapped-Ion-Steuerung. Durch die proprietären Gate-Entwicklungen von AQT soll die Empfindlichkeit der Technologie gegenüber Laserfrequenz- und Laserphasenrauschen deutlich reduzieren. Die Technologie verspricht tiefere, komplexere Schaltkreise als bislang in Standard-Rechenzentrumsumgebungen möglich waren.

„Mit der LYNX-Serie erhöhen wir nicht nur die Qubit-Anzahl, sondern perfektionieren auch die Steuerung und reduzieren die Empfindlichkeit“, sagt Thomas Monz, CEO von AQT. „Das Erreichen dieses neuen Quantum-Volume-Benchmarks beweist, dass unsere Trapped-Ion-Architektur der vielversprechendste Weg für reale industrielle Anwendungen ist, von der Chemie bis hin zur komplexen Logistik.“

AQT-Quantenprozessor © AQT
AQT-Quantenprozessor © AQT

AQT will Computer „Cloud-ready“ machen

Der hohe Wert beim QV soll höhere Erfolgsraten der Algorithmen möglich machen. Das bedeutet: Nutzer:innen können längere Abfolge von Operationen mit minimalen Fehlern ausführen. Darüber hinaus soll somit eine nahtlose Integration möglich sein. Über die interne Kühlung hinaus sei keine spezielle kryogene Infrastruktur nötig sein. Außerdem soll die LYNX-Serie in Kürze über die AQT Cloud und die Partner des Unternehmens verfügbar sein.

Das Unternehmen bietet auf Ionenfallen basierende Quantencomputer an, die sich nahtlos in die herkömmliche IT-Infrastruktur einfügen und von jedem PC oder Laptop aus betrieben werden können, unabhängig vom Standort. AQT ermöglicht es seinen Kunden, Quantencomputer vor Ort zu installieren oder Anwendungsfälle über eine komfortable Cloud-Lösung zu erkunden.

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