Initiative

AVL fördert mit voestalpine Startup-Innovationen für grünen Wasserstoff

Viktoria Ilger und Sebastian Jagsch von AVL © AVL
Viktoria Ilger und Sebastian Jagsch von AVL © AVL

Wasserstoff gilt als zukunftsträchtiger Bestandteil der Energiewende, gerade aber Startups wagen sich aufgrund der hohen Forschungskosten nur selten in diesen Sektor. Mit einer neuen Initiative will das steirische Mobilitätsunternehmen AVL diese Hürden für Jungunternehmen senken. In Kooperation mit dem „new business incubator“ der voestalpine will das Unternehmen nach innovativen Geschäftsideen rund um „grünen“ Wasserstoff suchen und diese fördern. Unter anderem sollen Jungfirmen Zugang zur Wasserstoff-Testinfrastruktur von AVL erhalten.

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AVL will „Bewusstsein für die Möglichkeiten bilden“

Wasserstoff  gilt als ein wichtiger Faktor, um den Energiebedarf der Zukunft zu decken. Gewonnen aus Wind, Sonne oder Wasserkraft kann auf Basis der Elektrolyse Strom sogar in CO2-freien Wasserstoff verwandelt werden. Der Haken daran: Bis zu einem Drittel der nutzbaren Energie geht derzeit verloren. „Der Prozess ist aktuell aufwendig und energieintensiv. Daher arbeiten wir im kürzlich eröffneten Testfeld für Brennstoffzellen und Wasserstoff-Technologien an zukunftsorientierten Lösungen, um den Wirkungsgrad deutlich zu erhöhen“, erklärt Jürgen Rechberger, Vice President Hydrogen and Fuel Cell der AVL.

Nun will AVL die Entwicklung von Innovationen in diesem Sektor  mit der eigenen Startup-Plattform „Creators Expedition“ fördern. Dafür hat das Unternehmen ein breit angelegtes Maßnahmenprogramm entwickelt. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Innovationsimpulse im Bereich von Wasserstofftechnologien zu forcieren und Bewusstsein für die Möglichkeiten zu bilden, um schließlich einen niederschwelligen Zugang für Startups zu Wasserstoff-Technologien zu ermöglichen“, erklärt Jagsch.

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Kooperation mit voestalpine-Inkubator

Über die Creators Expedition erhalten vielversprechende Jungfirmen nun Zugriff auf die unlängst eröffnete Wasserstoff-Testinfrastruktur der AVL. Es soll sich hierbei um eine der modernsten Testinfrastrukturen der Welt handeln. „Während die Startups – im Zuge der Kooperation – von unserer einzigartigen Wasserstoff-Infrastruktur profitieren und damit potenzielle Entwicklungskosten eklatant senken können, wollen wir gemeinsam mit den jungen Unternehmen Innovation forcieren“, so Jagsch. Die AVL kooperiert außerdem mit dem new business incubator der Stahldivision der voestalpine.

„Unser Ziel ist es, abseits des Tagesgeschäftes neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um innovative Produkte und Services außerhalb unseres bisherigen Kerngeschäftes zur Marktreife zu bringen. Das Thema Wasserstoff spielt natürlich auch in Linz eine wesentliche Rolle und so produzieren wir beispielsweise am Standort in Linz in einer Pilotanlage Wasserstoff, welcher in den Prozesses der Stahlerzeugung eingesetzt wird. Ein weiterer Schritt ist die Teilnahme am ‚Growth Garden‘ in Kooperation mit der ‚Gründungsgarage‘, dem Startup-Supporter der Grazer Universitäten“, erklärt Elisabeth Arnold, Teamleiterin des voestalpine-Inkubators.

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„Growth Garden“ bietet Einblick in Wasserstoff-Business

Beim Growth Garden sollen Jungunternehmer:innen bei Workshops und Vorträgen von Expert:innen einen Einblick ins Wasserstoff-Business erhalten. Dazu arbeiten Führungskräfte der AVL und der voestalpine ab morgen drei Tage lang – also von 3. bis 5. November – mit Studierenden an aktuellen Problemstellungen. „Wir wollen kreative Geister dazu motivieren, bestehende Problem zu hinterfragen und neue Ideen und Lösungen greifbar zu machen“, so AVL-Manager Jagsch.

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