Krypto

Binance: US-Chef geht, ein Drittel der Belegschaft wird gekündigt

Binance. © Kanchanara on Unsplash
Binance. © Kanchanara on Unsplash

Nach den Klagen der wichtigen US-Aufsichtsbehörden Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und Securities Exchange Commission (SEC) steht es um die (noch) führende Krypto-Börse Binance in den USA schlecht. Deswegen hat nun Binance.US, also der US-Ableger der Exchange, rund ein Drittel seiner Mitarbeiter:innen entlassen, was etwa 100 Stellen entspricht. Auch der bisherige Präsident und CEO Brian Shroder verlässt das Unternehmen. Ein Sprecher von Binance.US bestätigte die Entlassungen und Shroders Abgang und erklärte, dass diese Maßnahmen ergriffen wurden, um der Börse „mehr als sieben Jahre finanzielle Sicherheit“ zu geben, während sie sich zu einer reinen Kryptobörse entwickelt.

Shroder wird vorübergehend durch den Chief Legal Officer Norman Reed ersetzt. Er wird nun mit schwierigen Fragen konfrontiert. Denn die US-Behörden beschuldigen Binance schwerer Verstöße gegen Gesetze – unter anderm den Betrieb einer illegalen Börse, den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere und die fehlerhafte Verwaltung von Geldern der Kund:innen. Deswegen wurde von dem Unternehmen, dessen Hauptsitz nicht wirklich zu eruieren ist, auch bereits erwogen, das US-Geschäft zu schließen.

Binance: Hochrangige Manager in Österreich und Deutschland gehen

Vorerst einmal wird auf Crypto-to-Crypto umgestellt – wohl auch, weil kaum jemand mehr mit der Exchange zusammenarbeiten will, wenn es um den Wechsel in Fiat geht. Vor längerem wurden Dollar-Einzahlungen ausgesetzt (mittlerweile durch eine Partnerschaft mit MoonPay wieder möglich), und  auch die Auszahlungsmöglichkeiten für Fiat-Währungen werden zwischenzeitlich gestoppt. Zudem haben die Kreditkartenriesen Visa und Mastercard die Zusammenarbeit mit Binance in verschiedenen Märkten beendet.

Binance hat derweil stark Marktanteile in den USA verloren. Anfang des Jahres waren es noch etwa 60 Prozent, der Anteil ist bis Juli auf 52 Prozent gefallen, wie Daten der Analysefirma Kaiko zeigen. Profitiert davon haben aber nicht etwa die US-Konkurrenten Kraken und Coinbase, sondern vielmehr asiatische Player wie Bybit und OKX.

Auch in Europa befindet sich Binance auf dem Rückzug, etwa in Deutschland und Österreich. Auch hier gab es Abgänge im Management, sowie wurden Anträge bei Finanzaufsichten zurückgezogen.

Mastercard stoppt Zusammenarbeit mit Binance bei Krypto-Karte

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