Finanzierungsrunde

Dänisches Unicorn Pleo sammelt 200 Millionen Dollar ein

Pleo-Gründer Niccolo Perra und Jeppe Rindom © Pleo
Pleo-Gründer Niccolo Perra und Jeppe Rindom © Pleo

Im Juli konnte das dänische Fintech Pleo satte 150 Millionen Dollar bei einer Series C-Finanzierungsrunde einsammeln. Damit wurde das Scale-up zum ersten Fintech-Unicorn aus Dänemark (Trending Topics berichtete). Nun sammelt Pleo in einer Erweiterung der Runde noch weitere 200 Millionen Dollar ein. Dadurch steigt die Bewertung des Unternehmens nun auf stolze 4,7 Milliarden Dollar.

Pleo wird Dänemarks erstes Fintech-Unicorn

„Zukunft ist vielversprechend“

Der technologieorientierte Investor Coatue Management führt die Erweiterung der Series C von Pleo an. Auch Alkeon Capital beteiligt sich als Neu-Investor. Die Runde erfolgt mit weiteren Beteiligungen von Bain Capital Ventures und Thrive Capital sowie der langfristigen Investoren Creandum, Kinnevik, Founders, Stripes und Seedcamp.

Wir sind begeistert, die Erweiterung unserer Series C-Runde bekanntzugeben und heißen Coatue und Alkeon willkommen. Unser Wachstum war im letzten Jahr exponentiell. Die Tatsache, dass wir so renommierte Investoren an Bord haben, zeigt, dass die Zukunft für Pleo äußerst vielversprechend ist und wir unsere Mission erfüllen können: Wir wollen die Art und Weise verändern, wie Unternehmen mit ihren Ausgaben umgehen”, so Jeppe Rindom, Mitgründer und CEO von Pleo.

Payhawk: Fintech aus Bulgarien sammelt 112 Millionen Dollar ein

Pleo startet bald in Österreich

Pleo bietet ein Tool für das Ausgabenmanagement an. Ebenso im Angebot sind intelligente Firmenkarten, die in Kooperation mit Mastercard und J.P. Morgan entstanden sind. Damit richtet sich das Unicorn vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen sowie Startups. Mit der neuen Bewertung ist Pleo nach eigenen Angaben die größte Ausgabenmanagement-Firma in Europa sowie das zweitgrößte weltweit. 

Mit Hilfe des neuen Kapitals will Pleo seine Wachstumspläne weiter beschleunigen – einschließlich eines umfassenden Rollouts in ganz Europa ab 2022. Einer der Fokusmärkte dieser Expansionsphase ist Österreich. Dort erfolgt der Produkt-Launch in Kürze. Das Fintech setzt für den Start in Österreich auf lokalisierte Produkt-Features. Die Plattform des Unternehmens fängt Belege unterwegs ab, kategorisiert Ausgaben automatisch auf Basis des bisherigen Nutzer:innenverhaltens und soll eine manuelle Spesenabrechnung somit überflüssig machen. 

Lydia: Französisches Fintech setzt auf Bitpanda fürs Krypto-Trading

Große Expansionspläne in Europa

Neben Österreich hat das Unicorn 14 weitere EU-Märkte im Visier, angefangen mit Finnland, den Niederlanden, Frankreich, Portugal und Estland. Nachdem das Scale-up im letzten Halbjahr monatlich bis zu 1.000 neue Unternehmenskunden gewinnen konnte, will das Fintech bis Ende 2025 insgesamt eine Million aktive Nutzer:innen von sich überzeugen.

Eine weitere Priorität ist die Investition in das Team, welches seit Jahresbeginn von 250 auf bereits über 430 Mitarbeiter:innen gewachsen ist. Damit will Pleo sein Produkt weiter verbessern und eine wachsende Zahl von Tools und Funktionen anbieten.

Werbung

Specials unserer Partner

Jobs

Die besten Artikel in unserem Netzwerk

Deep Dives

Podcast: Mit den smartesten Köpfen im Gespräch

Der Podcast von Trending Topics und Tech & Nature
ThisisEngineering RAEng on Unsplash

Technology explained

Powered by PwC
Token & Coins. © Montage TrendingTopics

Krypto-Assets im Detail

BTC - ETH - USDT - BNB - DOT - ADA - UNI - XRP - USW.
© Shannon Rowies on Unsplash

We ❤️ Founders

Die spannendsten Persönlichkeiten der Startup-Szene
Die Finalisten des i2b-Wettbewerbs auf der Bühne des Erste Campus. © Trending Topics

i2b Businessplan-Initiative

Österreichs größter Businessplan-Wettbewerb

Weiterlesen