Crowdfunding-Kampagne

KastlGreissler expandiert mit Nahversorgungs-Containern nach Deutschland

Stores in Containern ©KastlGreissler_Zurndorf
Stores in Containern ©KastlGreissler_Zurndorf

Regionale Lebensmittel sind gefragt und werden auch immer mehr gefordert. Insbesondere auf dem Land fehlt es aber oft an der geeigneten Auswahl. Startups, welche sowohl den Bedarf nach regionalen Produkten decken, als auch ein Tag- und Zeitunabhängiges Einkaufen ermöglichen, sind daher immer beliebter. So auch das erst 2020 gegründete Startup KastlGreissler. In einer aktuell beendeten Crowdfunding-Kampange sammelte das Unternehmen 250.000 Euro ein. Damit wollen sie jetzt nach Deutschland expandieren.

Das Prinzip des KastlGreisslers

Das Konzept von KastlGreissler ist ganz einfach: Ein „Kastl“ mit knapp 500, mehrheitlich regionalen Produkten, die täglich nachgeliefert werden sollen. Beim „Kastl“ handelt es sich um einen Container, der entsprechend um- und ausgebaut wird. Geführt wird das Unternehmen mittels Franchise-System.Voraussetzungen für die Franchisenehmer gibt dabei auch: Partner müssen sicherstellen, „dass mindestens 50 % der Produkte  direkt aus der Region stammen und dass die Bevölkerung Waren aus neun wichtigen Sortimentsgruppen beziehen kann“:

  • Brot, Gebäck & Teigwaren
  • Obst & Gemüse
  • Fleisch Wurst
  • Milchprodukte
  • Müsli & Co
  • Kochen & Backen
  • Getränke aus der Region
  • Artikel des täglichen Bedarf
  • Tiefkühlprodukte zur Ergänzung des regionalen, frischen Angebot

Aktuell gibt es bereits zehn Container des Startups in fünf Bundesländern so KastlGreissler. Bis Jahresende sollen es dann 40 Container sein. Bis 2024 wollen die Gründer dann 150 Container im ganzen Land stehen haben.

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Container bekommen neuen Namen

Mit der aktuellen Crowdfunding-Kampange blicken die Gründer aber nun über die Landesgrenzen hinaus ins Nachbarland. Auch da sähen sie durch die vielen ländlichen Gemeinden ohne Nahversorger und der Diskrepanz zwischen Hofläden mit geringerem Sortiment, und dem Lebensmitteleinzelhandel mit der fehlenden Lokalität, viel Potenzial, so das Startup. Die ersten Container werden in Sachsen und Bayern aufgestellt. Wer sich aber nun auf die Suche nach diesen macht, dürfte nicht fündig werden. Statt KastlGreissler sollen diese einen neuen Namen bekommen. Welcher genau wurde noch nicht verraten. In drei Jahren könnte die Anzahl der Container den Prognosen des Startups nach, dann bereits bei 400 in Deutschland liegen.

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