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KSV1870: Firmengründungen 2021 um 13 Prozent gestiegen

Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH. © KSV1870
Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH. © KSV1870

Im Jahr 2021 war die österreichische Wirtschaft vor allem durch die Folgen der Corona-Krise gezeichnet. Dennoch hat die Zahl der Gründungen darunter nicht gelitten – ganz im Gegenteil. Laut KSV1870 Wirtschaftsdatenbank gab es im Vorjahr knapp 68.000 Firmengründungen. Das bedeutet gegenüber dem Jahr 2020 ein Plus von 13 Prozent, also etwa 8.000 zusätzlichen Gründungen.

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„Es wird mehr denn je gegründet“

„Der Pandemie ist es nicht gelungen, Österreichs Gründer:innen den Stecker zu ziehen. Wirtschaftliche Herausforderungen und globale Unsicherheiten hin oder her, es wird mehr denn je gegründet“, erklärt Gerhard Wagner, Geschäftsführer von KSV1870.

Für die Erhebung zur Stimmungslage bei österreichischen Unternehmen hat KSV1870 gemeinsam mit Marketagent rund 1.300 Firmen zu aktuellen Wirtschaftsthemen befragt. Mehr als die Hälfte der Jungunternehmer:innen (Vier Jahre oder jünger) verzeichneten im Vorjahr ein Umsatzplus gegenüber dem Jahr 2020. Bei 20,1 Prozent fällt dieses sogar deutlich aus.

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Erste Jahre nach Firmengründungen oft hart

Aber es gibt auch Schattenseiten: Wie die Insolvenzzahlen zeigen, stellen die ersten Jahre nach der Gründung eine echte Bewährungsprobe dar. 37,6 Prozent aller insolventen Unternehmen des Vorjahres sind maximal vier Jahre alt geworden – ein Plus von 5,7 Prozentpunkten gegenüber 2020. Parallel dazu gab es im Jahr 2021 rund 35.000 Schließungen – ein Jahr zuvor waren es etwa 27.000.

Trotz aller negativen Einflüsse sind Österreichs Jungunternehmer:innen mehrheitlich mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Während 53,9 Prozent der Jungen (Etablierte: 46,3 Prozent) im Vorjahr ein Umsatzplus verzeichnet haben, berichten 24,9 Prozent (Etablierte: 25,5 Prozent) von einer rückläufigen Umsatzentwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen sechs von zehn Jungunternehmen zudem mit einer steigenden Produktnachfrage und blicken damit positiver auf das laufende Jahr als die etablierten Firmen (47,5 Prozent).

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Startups „performen auch in Krisenzeiten“

„Österreichs junge Wilde halten sich angesichts massiver negativer Einflüsse – wie Preissteigerungen und Inflation – wacker. Sie performen auch in Krisenzeiten, wenngleich nicht jede Geschäftsidee am Ende von Erfolg gekrönt ist“, so Wagner. Knapp 40 Prozent wollen im laufenden Jahr zusätzliches Personal einstellen – bei den etablierten Unternehmen ist es jedes vierte.

Wie sehr gerade die ersten Jahre nach der Gründung zur wahren Belastungsprobe für Jungfirmen werden, zeigte sich einmal mehr im Vorjahr. Bei 37,6 Prozent aller Firmenpleiten sind maximal vier Jahre seit der Gründung vergangen – das bedeutet ein Plus von 5,7 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2020. Mit Blick auf die ersten fünf Jahre sind es 46,6 Prozent (2020: 39,7 Prozent) aller letztjährigen Firmenpleiten.

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KSV1870 bietet Gratis-Mitgliedschaft für Junggründer:innen

Auch wenn die Zahlen der Firmengründungen im vergangenen Jahr stark waren, muss beachtet werden, dass 2021 eine deutliche Erholung nach den ersten Lockdowns stattfand. Ob sich die Zahlen in diesem Jahr, das vom Ukraine-Krieg, der Energiekrise und der drohenden Rezession geprägt ist, weiter halten können, ist daher fraglich.

Damit sich die Betriebe von Beginn an auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, unterstützt sie der KSV1870 mit einer dreijährigen Gratis-Mitgliedschaft. Sie können hier Vorteile wie die Marketingdaten des Verbands nutzen. Ebenfalls bietet KSV1870 eine Webinar-Reihe speziell für Jungunternehmer:innen. Unternehmer:innen, die ihren Betrieb zwischen den Jahren 2018 und 2022 gegründet haben, zahlen bis Ende 2024 keinen Mitgliedsbeitrag.

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