Monetarisierung

OpenAI: KI-Unternehmen startet Premium-Version von ChatGPT

OpenAI-CEO Sam Altman sprach über GPT-4. © Steve Jennings/Getty Images for TechCrunch (CC BY 2.0) via Flickr
OpenAI-CEO Sam Altman sprach über GPT-4. © Steve Jennings/Getty Images for TechCrunch (CC BY 2.0) via Flickr

Das KI-Unternehmen OpenAI hat gerade einen echten Lauf. Wie bereits berichtet könnte Microsoft bald satte zehn Milliarden Dollar in die Firma stecken. Außerdem wird das Unternehmen seine Text-KI ChatGPT bald monetarisieren. Laut Slashdot startet OpenAI bald eine Premium-Version der Anwendung. Der Chatbot, der Aufsätze, E-Mails, Gedichte und sogar Computercode schreiben kann, soll künftig eine gebührenpflichtige Variante erhalten.

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Warteliste für Premium-Version von ChatGPT eröffnet

In einer Ankündigung auf dem offiziellen Discord-Server des Unternehmens sagte OpenAI, dass es „anfängt, darüber nachzudenken, wie man ChatGPT monetarisieren kann“, um „die langfristige Lebensfähigkeit sicherzustellen“. Die monetarisierte Version von ChatGPT wird anscheinend ChatGPT Professional heißen. Das geht aus einem Link zur Warteliste hervor, den OpenAI auf dem Discord-Server gepostet hat und in dem eine Reihe von Fragen zu den Zahlungsvorlieben der Kund:innen gestellt werden.

Die Warteliste umreißt auch die Vorteile von ChatGPT Professional. Dazu gehört, dass die Premium-Version keine „Blackout“-Fenster (also Nichtverfügbarkeit) hat. Ebenfalls enthalten sein soll eine unbegrenzte Anzahl von Nachrichten mit ChatGPT. OpenAI sagt, dass diejenigen, die das Wartelistenformular ausfüllen, ausgewählt werden können, um ChatGPT Professional zu testen. Allerdings befinde sich das Programm in der Experimentierphase und ist derzeit nicht allgemein verfügbar.

Bei seiner Bilderstellungs-Anwendung Dall-E verlangt OpenAI bereits Gebühren. Für jedes erstellte Bild zahlen User:innen etwa zwei Cent. Geplant ist, dass das Unternehmen im Jahr 2023 einen Umsatz von 200 Millionen Dollar schafft, 2024 soll er dann schon bei einer Milliarde Dollar liegen – vorausgesetzt, diese Wachstumskurve wird nicht durch günstigere Rivalen ausgebremst.

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OpenAI will Microsoft-Investment als Absicherung

Weitere Neuigkeiten gibt es rund um den anstehenden Microsoft-Deal. Bislang gingen Berichte davon aus, dass Microsoft 75 Prozent der Gewinne von OpenAI erhalten würde, bis es seine Investition zurückerhalten hat. Danach soll der Tech-Gigant einen Anteil von 49 Prozent besitzen, andere Investoren würden weitere 49 Prozent übernehmen und die gemeinnützige Muttergesellschaft von OpenAI würde zwei Prozent erhalten. Doch laut dem KI-Forscher Gary Marcus soll der Deal im Detail etwas anders aussehen.

So soll das Unternehmen die Kontrolle über das Kapital zurückerhalten, wenn die Dinge wirklich gut laufen. Sobald 92 Milliarden Dollar Gewinn plus 13 Milliarden Dollar Anfangsinvestition an Microsoft zurückgezahlt sind und sobald die anderen Risikokapitalgeber 150 Milliarden Dollar verdienen, fällt das gesamte Kapital an OpenAI zurück, heißt es. Das Investment könnte demnach eine Absicherung darstellen, damit die KI-Firma auf lange Sicht mehr Profit machen kann.

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