Qunatum Austria

ParityQC: Tiroler Startup bekommt 2,9 Mio. Euro für Quantencomputer-Projekte

Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser von ParityQC. © ParityQC
Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser von ParityQC. © ParityQC
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2019 sind sie als Spin-off der Universität Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an den Start gegangen: Mit ParityQC haben die Gründer:innen Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner ein Quanten-Startup der besonderen Art an den Start gebracht. Sie haben sich nicht nur NEC aus Japan als Kooperationspartner geangelt, sondern sind auch Teil eines 208,5 Mio. Euro großen Auftrags des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für Quantenrechner-Bau.

Und jetzt kommt noch einmal eine dicke Förderung des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung dazu. Denn die Parity Quantum Computing GmbH, wie das Startup im vollen Namen heißt, hat über das Förderprogramm „Quantum Austria“ nun 2,9 Millionen Euro zugesprochen bekommen. Dabei geht es in Zusammenarbeit mit österreichischen Fachhochschulen in Sachen Software-Entwicklung im Zusammenspiel mit Quanten-Computern.

„Die kooperativen F&E-Projekte ASQ der Parity Quantum Computing GmbH, die mit der Universität Innsbruck Methoden entwickelt, um ein mathematisches Problem mit dem effizientesten Algorithmus und geeigneter Hardware auf einem Quantencomputer zu lösen, sowie das Projekt QuantumReady, in dem das Software-Competence Center Hagenberg mit einem Konsortium aus Wissenschaft und Industrie die Grundlagen schaffen möchte, dass Unternehmen die Nutzbarkeit von Quantencomputern für ihren spezifischen Bedarf bewerten und ihnen entsprechende Lösungen anbieten zu können“, heißt es dazu aktuell aus dem Ministerium.

ParityQC: Die Details zum Millionen-Coup für das Quanten-Startup

Insgesamt 78,4 Mio. Euro für Quantum Austria

Insgesamt wurden in dem Förderprogramm bisher laut Forschungsminister Martin Polaschek 78,4 Mio. Euro an Förderungen bewilligt. Quantum Austria wird aus Mitteln des europäischen Wiederaufbau- und Resilienzfonds unter dem Label „NextGenerationEU“ finanziert, die staatlichen Förderagenturen FWF und FFG geben dann die Förderzusagen an die Projekte. Die FFG, die Projekte der F&E-Infrastruktur sowie der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung unterstützt, hat in beiden ersten Ausschreibungen 21 Projekte mit insgesamt 70,6 Mio. € Fördervolumen vergeben, darunter eben die 2,9 Mio. Euro an das Tiroler Startup.

Neben ParityQC sind es in erster Linie Forschungsprojekte an der Universität Innsbruck, der Johannes Kepler Universität Linz oder der TU Wien, die Förderungen bekommen haben. Das Tiroler Startup hat sich, vereinfacht gesprochen, auf Blaupausen und damit die Hardware-Architektur und Software von Quanten-Computern spezialisiert. Quanten-Computer gelten als die Superrechner der Zukunft, die ihren heutigen Vorgängern um ein Vielfaches überlegen sind.

ParityQC: Tiroler sind Teil von 208,5-Mio.-Euro-Auftrag für Quantenrechner-Bau

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