Automatisierung

UiPath: Tech-Einhorn aus Rumänien holt 1,3 Mrd. Dollar beim Börsengang

Daniel Dines, CEO und Gründer von UiPath. © UiPath
Daniel Dines, CEO und Gründer von UiPath. © UiPath

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Dieses Unternehmen sollte jedem europäischen Gründer als Vorbild dienen: 2005 in Bukarest von Daniel Dines und Marius Tîrcă gegründet, hat es der Business-Software-Spezialist heute, Mittwoch, an die Börse geschafft. Spezialisiert auf so genannte Robotic Process Automation (RPA), ist UiPath zu einem Quasi-Standard für die Automatisierung von Geschäftsprozessen geworden – von Visualisierungen von Kennzahlen, Mitarbeiterumfragen, Analyse von PDFs bis hin zur Erstellung von Dokumenten für Entwickler.

Der Weg aus Rumänien heraus hat UiPath nach New York geführt, wo mittlerweile das Hauptquartier ist, und in die Top 10 der größten Unicorns der Welt. Beim Börsengang ist das Unternehmen nun mit 29 Milliarden Dollar bewertet worden, wenn man die Stock Options der Mitarbeiter dazuzählt, sind es sogar 31 Milliarden. Insgesamt konnte die Firma bei ihrem IPO satte 1,3 Milliarden Dollar einnehmen. Das berichtet aktuell Bloomberg unter Berufung auf Quellen aus dem Unternehmen.

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Der Wermutstropfen: UiPath ist es nicht gelungen, die Bewertung bei der letzten Finanzierungsrunde, die erst im Februar 2021 stattfand, zu verbessern. Altimeter Capital, Dragoneer, IVP, Sequoia, Tiger Global und von T. Rowe Price bewerteten die Firma im Zuge einer 750 Millionen Dollar starken Finanzspritze mit 35 Milliarden Dollar – da liegt UiPath nun deutlich darunter. Doch für ein europäisches Unternehmen, das den Sprung über den Großen Teich schaffte, ist das eine mehr als respektable Leistung.

Punkten konnte UiPath in den letzten Jahren immer mehr mit seiner Software, die einfach Routinearbeiten erledigt, die sonst ein Mitarbeiter machen müsste. Pro Jahr macht das Unternehmen etwa 480 Millionen Euro Jahresumsatz mit seinem Abomodell. Allerdings gibt es auch hier einen Wermutstropfen: 2020 lag der Verlust bei 76 Millionen Euro.

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