XISTA Science Park in Klosterneuburg wächst um neues Gebäude
Der XISTA Science Park in Klosterneuburg erweitert seine Kapazitäten. Die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus hat ein neues Gebäude fertiggestellt, das moderne Labor-, Büro- und Gemeinschaftsflächen bietet.
XISTA „Playground“ als Begegnungsraum
Das von F+P Architekten in Zusammenarbeit mit Ferro & Partner entworfene Gebäude liegt direkt neben dem Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und ist über eine Brücke mit dem Campus verbunden. Die Infrastruktur richtet sich an BioTech- und DeepTech-Unternehmen, die Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen benötigen.
Im Zentrum des erweiterten Campus entsteht der XISTA „Playground“, ein Begegnungsraum zwischen den Gebäuden. Schattige Sitzbereiche und offene Treffpunkte sollen spontane Gespräche zwischen Forschern, Gründern und Investoren ermöglichen.
Nähe zum ISTA-Campus bleibt wichtig
„Was wir heute sehen, ist das Ergebnis jahrelanger Vorarbeit. Unser Ziel war es immer, Forschung mit der richtigen Infrastruktur und einem Umfeld, das Unternehmertum fördert, schneller in die praktische Anwendung zu bringen. Mit dem neuen Gebäude gehen wir genau in diese Richtung den nächsten Schritt“, sagt Markus Wanko, Geschäftsführer von XISTA.
Die unmittelbare Nähe zum ISTA-Campus bleibt zentraler Bestandteil des Konzepts. Am ISTA forschen internationale Teams in Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Der Science Park erweitert dieses Umfeld um die Infrastruktur, die notwendig ist, um wissenschaftliche Erkenntnisse weiterzuentwickeln und in konkrete Anwendungen zu übersetzen.
„Brücke zwischen Spitzenforschung und kommerzieller Umsetzung“
Martin Hetzer, Präsident von ISTA, kommentiert: „Die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Anwendungen und erfolgreiche Startups ist seit der Gründung von ISTA ein zentraler Teil unserer Mission. Mit XISTA Innovation haben wir eine Brücke zwischen Spitzenforschung und kommerzieller Umsetzung gebaut. Wir unterstützen unsere Forscher:innen dabei, ihre Ideen zu patentieren und zu erfolgreichen Startups zu entwickeln.“
Mit der Erweiterung öffnet sich der XISTA Science Park zunehmend über ISTA hinaus. Neben Forschungs-Spin-offs richten sich die Angebote verstärkt an Science-Entrepreneurs aus Wien und ganz Europa. Sie erhalten Zugang zu wissenschaftlicher Infrastruktur, einem internationalen Forschungsumfeld und einem wachsenden Innovations-Netzwerk.
EIF investiert in XISTA Science Ventures Fund II
Bei der Eröffnungsfeier wurde die Rolle des Standorts in der europäischen Innovationslandschaft deutlich. Neben Vertreter:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft waren Uli Grabenwarter vom Europäischen Investitionsfonds (EIF), Helmut Miernicki, Martin Hetzer, Doris Agneter und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner anwesend. Der EIF fungiert unter anderem als Ankerinvestor im XISTA Science Ventures Fund II.
„Das Engagement des EIF im XISTA Science Ventures Fund II spiegelt unser Vertrauen in XISTAs enge Integration mit führenden Forschungsumgebungen wider und dass sein langfristiger Ansatz für Deep Tech genau das ist, was Europas Innovations-Ökosystem braucht“, sagt Uli Grabenwarter, Deputy Director für Equity Investments beim Europäischen Investitionsfonds.
Der Standort kombiniert fokussierte wissenschaftliche Arbeit mit kurzen Wegen und informellen Begegnungen. Er befindet sich in grüner Umgebung mit guter öffentlicher Anbindung nach Wien.

