Finanzierung

Heylog: 3-Millionen-Euro-Investment für neues Startup von Bernhard Hauser

Bernhard Hauser, Mitgründer von Heylog © Heylog
Bernhard Hauser, Mitgründer von Heylog © Heylog

Das Wiener Startup Heylog, das einen Kommunikationsdienst für Disponent:innen bietet, ist erst in diesem Jahr gestartet, zeigt aber jetzt schon großes Potenzial. Der Dienst der Jungfirma soll datenschutzkonforme Kommunikation mit Fahrer:innen und Subunternehmen über Messaging-Dienste bieten. Ein Mitgründer der Firma ist der Serienunternehmer Bernhard Hauser. Schon jetzt konnte Heylog eine Finanzierung in Höhe von drei Millionen Euro einsammeln.

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Speditionen sparen sich Integrationsaufwand

„Im Tagesgeschäft muss es schnell gehen. Deshalb kommunizieren viele Speditionsunternehmen mit ihren Fahrer:innen und Subunternehmen über Messaging-Dienste wie WhatsApp. Mit Heylog helfen wir, die Kommunikation über WhatsApp strukturiert, effizient und konform mit europäischen Datenschutzstandards zu gestalten. Alle Daten werden in Europa gespeichert und können vom Disponent:innen zentral verwaltet werden. Man könnte sagen, wir machen WhatsApp fit für die Logistikbranche von heute“, erklärt Heylog-Mitgründer Bernhard Hauser.

KUBIKx, der Venture Builder der Schmitz Cargobull Gruppe, und der Venture Capital Investor Ninepointfive investieren bereits in das Startup. Der neue Kommunikationsdienst bietet an, Nachrichten direkt in die Sprache des Fahrers zu übersetzen. Außerdem soll Heylog bei der zentralen Verwaltung von Sendungen und dem Austausch von Dokumenten unterstützen. Speditionen sollen sich dabei Installationskosten sowie Integrationsaufwand sparen. Auch die Fahrer:innen müssen keine weitere App installieren, sondern können über WhatsApp, Facebook Messenger und Viber kommunizieren.

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Bernhard Hauser ist in Startup-Szene bekannt

Bernhard Hauser ist ein alter Haudegen der österreichischen Startup-Szene. 2015 startete er gemeinsam mit David Pichsenmeister eine SaaS-Plattform namens oratio, mit deren Hilfe Unternehmen Nachrichten via Messaging-Apps an ihre Kund:innen senden konnten. Doch nach einem kurzen Hype, den vor allem Facebook auslöste, war das Chatbot-Thema schnell wieder vom Tisch. oratio sperrte 2018 zu (Trending Topics berichtete).

„Das Thema Chatbots ist nicht aufgegangen“, sagte Hauser damals zu Trending Topics. Man hätte zu sehr auf einen Hype um einen vermeintlichen Boom-Markt gesetzt. Durch den Marktstart der Messenger Platform 2016 sei das Thema voll in Fahrt geraten, und Chatbots wurden allerorts als die neuen Apps angesehen. Hauser wechselte dann selbst für ein Jahr zu Facebook in Berlin, kehrte dann nach Wien zurück – eben, um letztendlich mit Heylog das nächste Unternehmen aus der Taufe zu heben.

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Heylog-Investment schafft „ideale Voraussetzungen“

Heylog zeigt bereits viel Potenzial, das sich auch im ersten Investment widerspiegelt. “Die Expertise der Investoren im Aufbau von Logistik Startups ist eine enorme Starthilfe für Heylog, das sich gerade stark mit dem Aufbau des Teams befasst. Ich freue mich, dass wir damit die idealen Voraussetzungen schaffen, damit Disponent:innen und Fahrer:innen in bester Verbindung bleiben.” so Hauser.

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