Künstliche Intelligenz

AI Factory Austria eröffnet AI:AT Coworking Hub in Wien

AI Factory Austria AI:AT eröffnet AI:AT Coworking Hub
v.l.n.r.: Henriette Spyra, Andreas Kugi, Kilian Gross, Mara Weinblatt, Wolfgang Kastner, Innovationsminister  Peter Hanke, Nikolaus Hautsch, Karl Kugler, Markus Stöhr, Ann-Sophie Brenk, Alexander Balatka. © AIT/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz

Rund 300 Stakeholder aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung haben am 24. Februar 2026 die Eröffnung des AI:AT Coworking Hub im SOLARIS in Wien gefeiert. Die Veranstaltung brachte das Konsortium der AI Factory Austria mit Vertreter:innen mehrerer europäischer AI Factories zusammen und machte Wien zum temporären Knotenpunkt des europäischen AI-Factory-Netzwerks.

Im Zentrum standen souveräne KI-Fähigkeiten, der Zugang zu EuroHPC-Hochleistungsrechnern und der Transfer anspruchsvoller KI-Anwendungen in die Praxis. Die Abendveranstaltung im Marx Palast verband politische Einordnung mit Praxisbeispielen aus dem österreichischen KI-Ökosystem.

Hanke sieht Meilenstein für digitale Souveränität

„Die AI Factory ist ein Meilenstein für die Stärkung von Österreichs digitaler Souveränität und ein zentrales Element im KI-Ökosystem des Innovationsstandortes Österreich. Wir schaffen damit ein wichtiges Angebot zur Beherrschung von KI-Technologien und der Umsetzung herausfordernder KI-Projekte und sichern für unsere Unternehmen, darunter viele KMU und Startups den Zugang zu KI-Hardware und Kompetenzen – beides ist zentral für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich. Mit dem Coworking Hub bieten wir einen Trainingsraum, dessen Angebot von Einsteiger- und Executive-Formaten bis zu technischen Trainings reicht“, so Innovationsminister Peter Hanke.

Das Programm spannte den Bogen von europäischer Vernetzung bis zu konkreten Use Cases. Andreas Liebl, CEO der appliedAI Initiative, lieferte die Keynote „How a Country Can Advance the Adoption of AI“. Im Panel „Infrastructure, Transfer, and Sovereignty for Europe’s AI Competitiveness“ diskutierten unter anderen Kilian Gross (EU-Kommission, DG Connect), Christoph Knogler (KEBA Group, IV AI Taskforce), Andreas Kugi (AIT Scientific Director) und Henriette Spyra (BMIMI, Sektion Innovation). Ein Fireside Chat brachte Vertreter von IT4LIA/CINECA, Antenna Slovakia, der Slovenian AI Factory und HammerHAI zusammen. Praxisbeispiele lieferten anyconcept, NEOALP und Sinntelligence.

Über 900 Teilnehmende in 20 Trainings seit Juli 2025

AI:AT hat seit dem Start im Juli 2025 messbare Ergebnisse erzielt: mehr als 20 Trainings mit über 900 Teilnehmer:innen, die Begleitung von mehr als 40 Vorhaben und Organisationen, darunter Startups und öffentliche Institutionen, mehr als 10 gestartete Partnerschaften sowie 30 Community-Veranstaltungen. Markus Stöhr, Co-Lead AI Factory Austria, betonte den Infrastrukturzugang: „Über die EuroHPC-Systeme wird Hochleistungsrechnen heute breiter zugänglich, auch für KMU, Startups, Industrie und öffentliche Verwaltung.“ AI:AT positioniert sich als marktneutraler Zugangspunkt, der Infrastruktur, Expertise und Vernetzung kombiniert.

Der Coworking Hub im SOLARIS bietet aktuell 94 Arbeitsplätze, von denen 67 durch Co-Worker aus 28 Unternehmen und fünf Branchen besetzt sind. Der physische Raum dient als Knotenpunkt für Projektteams, Workshops und Kooperationen zwischen Startups, Industrie, Forschung und öffentlicher Verwaltung. Andreas Kugi, Scientific Director des AIT und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards, formulierte die strategische Ausrichtung: „Mit der AI Factory Austria schaffen wir eine strukturierte Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und wirksamer Anwendung.“ Die AI Factory Austria wird vom AIT und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt, zu dem TU Wien, Universität Wien, BOKU, Universität Innsbruck, TU Graz, JKU, ISTA, ÖAW, INiTS und EODC gehören.

AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking und kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub. Die Initiative unterstützt Organisationen aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als unabhängiger Zugangspunkt entlang der gesamten KI-Reise – vom ersten Use Case bis zur praktischen Umsetzung. Wolfgang Kastner, Vizerektor der TU Wien und Governance-Board-Mitglied, sieht AI:AT als Hebel, um „Spitzenforschung, technologische Entwicklung und industrielle Umsetzung enger zu verzahnen“.

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