Venture Capital

Anthropic verzichtet auf Finanzierung mit Bewertung von 800 Mrd. Dollar

Dario Amodei, Chief Executive Officer and Co-Founder, Anthropic. © World Economic Forum / Sandra Blaser
Dario Amodei, Chief Executive Officer and Co-Founder, Anthropic. © World Economic Forum / Sandra Blaser

Anthropic lehnt vorerst VC-Finanzierungsangebote ab, die den Claude-Entwickler mit über 800 Milliarden Dollar bewerten würden, berichtet Bloomberg. Den Berichten zufolge haben VCs Anthropic eine vorrangige Finanzierungsrunde angeboten. Die mögliche Bewertung von 800 Milliarden Dollar würde sich in einem ähnlichen Bereich bewegen wie die des Hauptkonkurrenten OpenAI. Doch das Unternehmen scheint vorerst kein Interesse an der Finanzierung zu haben.

Bewertung könnte die von OpenAI matchen

Erst im Februar schloss OpenAI eine rekordverdächtige Finanzierungsrunde über 110 Milliarden Dollar ab, die dem Unternehmen eine Post-Money-Bewertung von 852 Milliarden Dollar einbrachte. Nur wenige Wochen zuvor hatte Anthropic eine Finanzierungsrunde über 30 Milliarden Dollar (die in einer anderen Zeit ebenfalls rekordverdächtig gewesen wäre) bei einer Bewertung von 380 Milliarden Dollar angekündigt, so TechCrunch.

Auch wenn Anthropic derzeit die Angebote der VCs ablehnt, könnte sich das in Zukunft natürlich ändern. Der Claude-Entwickler muss seine eigenen enormen Investitionsausgaben berücksichtigen, auch wenn er nicht so viele Verträge unterzeichnet hat wie OpenAI.

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Investoren sind begierig auf Anthropic

In den letzten Monaten hat Anthropic beispielsweise 50 Milliarden Dollar für den Bau eigener Rechenzentren zugesagt. Darüber hinaus hat das Unternehmen 30 Milliarden Dollar für die Cloud von Microsoft vorgesehen und gibt jährlich Milliarden für AWS aus. Irgendwann könnte das Unternehmen Geld benötigen, insbesondere wenn es dieses zu guten Konditionen beschaffen kann – möglicherweise zu mehr als dem Doppelten seiner bisherigen Bewertung.

Dennoch blicken Investoren auf die steigenden Einnahmen von des Claude-Entwicklers. Die Investoren sind Berichten zufolge so begierig auf Anthropic-Aktien, dass die Nachfrage auf den Sekundärmärkten fast unersättlich geworden ist. Schon beim kleinsten Nicken von CEO Dario Amodei könnte sein Unternehmen also eine Finanzierung sichern, die die Bewertung seines Konkurrenten übertrifft. Anthropic lehnte eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab.

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