2 Minuten 2 Millionen

Birdy & Bee: Niederösterreichisches Startup setzt auf kompostierbaren Modeschmuck

Birdy & Bee. © Puls 4 / Gerry Frank
Birdy & Bee. © Puls 4 / Gerry Frank

Birdy & Bee aus Niederösterreich will Modeschmuck nachhaltig machen und mit moderner Ästhetik verbinden: Die Gründerinnen Petra Kamenar und Sarah Anderl setzen auf federleichte Ohrringe aus Kartoffel- und Maisstärke, vollständig plastikfrei und kompostierbar.

Um das eigene Konzept sichtbar zu machen, pitchen die beiden heute bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen und ernten Lob von Investor Mathias Muther: „Ich find’s super sexy, wirklich cool. Hut ab!“ Auch Jury-Mitglied Christian Jäger zeigt sich angetan: „Ein sehr toller Ansatz.“

Die Idee entstand 2020, als Kamenar und Anderl ihre Leidenschaft für Schmuck und Slow Fashion vereinen wollten. Was als Hobby begann, entwickelte sich nach und nach zur Berufung: Birdy & Bee steht heute für Modeschmuck, der ohne schlechtes Gewissen getragen werden kann. Die Gründerinnen verpflichteten sich laut Website von Anfang an zu umweltfreundlichen Lösungen und suchten nach Materialien, die sowohl optisch als auch ökologisch überzeugen.

18 Monate Forschung mit der BOKU

Im Jahr 2022 startete Birdy & Bee ein Forschungsprojekt mit der BOKU Tulln zur „Erforschung nachhaltigen Materials für Schmuckherstellung“. Nach 18 Monaten Entwicklungszeit präsentierte das Team den ersten Ohrring aus dieser Linie: das Modell „Eve“. Die Gründerinnen bieten das Design in vielen Farben an. Das Material besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Die Produktion findet ausschließlich in Österreich statt, um den ökologischen Fußabdruck minimal zu halten. Mittlerweile umfasst die nachhaltige Serie von Birdy & Bee sieben Modelle.

Das Startup strebt nach eigenen Angaben Fairness entlang der gesamten Lieferkette an. Die Ohrringe seien nicht nur kompostierbar, sondern auch qualitativ hochwertig verarbeitet, um Langlebigkeit zu garantieren. Die Preisspanne reicht von 45 bis 79 Euro pro Paar. Ein Armband kostet 20 Euro.

Breite Distribution, kaum Umsatzwachstum

Die Marktpräsenz von Birdy & Bee ist beachtlich: Über 40 Shops in Österreich führen die Ohrringe, dazu kommen mehr als 50 Einzelhändler in Deutschland – von Concept Stores in München und Hamburg bis zu Apotheken und Boutiquen in kleineren Städten. Auch in der Schweiz, Irland und Dänemark ist das Label vertreten. Die Gründerinnen setzen auf eine Mischung aus stationärem Handel, Pop-ups bei Design-Messen sowie Online-Vertrieb.

Trotz der umfangreichen Distribution ist der Umsatz in den letzten Jahren nicht stark gewachsen, was beim Auftritt in der TV-Show thematisiert wird. Kamenar und Anderl haben große Ziele für die Zukunft und hoffen auf die nötige Investmentspritze, um mit Birdy & Bee richtig durchzustarten.

© Puls 4 / Gerry Frank
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