2 Minuten 2 Millionen

Pneumo Planet: Aufblasbare Erdhäuser bringen Weltraum-Technologie zu 2 Minuten 2 Millionen

Pneumo Planet mit Gründer Thomas Herzig © PULS 4/Gerry Frank
Pneumo Planet mit Gründer Thomas Herzig © PULS 4/Gerry Frank

Mit der Frage „Möchten Sie für ein paar Tage auf dem Mars wohnen?“ eröffnet der Wiener Architekt Thomas Herzig seinen Pitch bei der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“. Er präsentiert sein Unternehmen Pneumo Planet, das aufblasbare Erdhäuser entwickelt. Die Idee hinter dem ungewöhnlichen Wohnkonzept verbindet Weltraumtechnologie mit nachhaltigem Bauen.

Ursprünglich wurde das Design aus einem Mondhabitat abgeleitet, das Herzig im Jahr 2022 gemeinsam mit Physikern für ein Programm der europäischen Weltraumorganisation ESA entwarf. Dort sollten ultraleichte aufblasbare Module, die meterhoch mit Mondsand bedeckt sind, vor kosmischer Strahlung und extremen Temperaturen schützen. Die logische Konsequenz für den Gründer: Wenn eine solche Bauweise unter den extremen Bedingungen auf dem Mond funktioniert, bietet sie auf der Erde einen noch deutlich größeren und leichter umsetzbaren Nutzen.

Wohnen ohne Heizung und Kühlung

Die aufblasbaren Erdhäuser von Pneumo Planet sollen über revolutionäre thermische Eigenschaften verfügen. Die Module werden als aufblasbare Struktur aufgebaut und anschließend teilweise oder vollständig mit Erde bedeckt. Dadurch entsteht ein Wohnraum, der die thermischen Eigenschaften des umgebenden Bodens nutzt und völlig ohne zusätzliche Energie für Heizung im Winter oder Kühlung im Sommer auskommen soll.

Die modulare Bauweise ermöglicht laut dem Unternehmen eine schnelle Montage sowie eine kostengünstige Serienfertigung. Die Gebäude benötigen dabei nur minimale Ressourcen, versiegeln durch ihre Bauart kaum Fläche und sollen in der Errichtung um rund ein Drittel günstiger sein als konventionelle Häuser aus Ziegeln oder Beton.

„Warum soll sich das jemand antun?“

Herzig verlangt 150.000 Euro für 6 Prozent der Anteile – oder alternativ ein Grundstück für ein erstes Pilotprojekt. Doch das visionäre Konzept spaltet das Studio: Während Eveline Steinberger die Idee „superschräg“ findet und Christian Jäger eine „coole Geschichte“ darin sieht, winken andere ab. Katharina Schneider kann sich ein Leben im Erdhaus kaum vorstellen, und Mathias Muther fragt: „Warum soll sich das jemand antun?“.

Zwar stellt die Forderung von Erich Falkensteiner nach gleich drei Prototypen das aktuelle Budget des Gründers vor eine Herausforderung, sie unterstreicht aber auch das Interesse an der Technologie.

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