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Airbnb: Die Corona-Krise durchkreuzt die Pläne für den Börsengang

Airbnb-CEO Brian Chesky. © Airbnb
Airbnb-CEO Brian Chesky. © Airbnb

Die Corona-Krise geht an keinem Unternehmen spurlos vorbei – auch nicht an Airbnb. Nachdem das Unternehmen aus San Francisco zuerst sein Touren-Angebot einstellen musste und schließlich auch weltweit kostenlose Stornierungen ermöglichte, geht es jetzt um die Frage, ob der Börsengang des Unterkunftsvermittlers wie geplant stattfinden kann.

Denn wie das Wall Street Journal berichtet, hat Airbnb wegen der Coronavirus-Pandemie bereits hunderte Millionen Dollar Verluste verzeichnet. Kein Wunder – Menschen in vielen Ländern müssen zu Hause bleiben, Fluglinien stehen still, Kontakt zu anderen Personen ist vielerorts verboten. Neu gebucht wird kaum mehr, viele bestehende Buchungen wurden und werden storniert. Und damit wackeln auch die Pläne von Airbnb, 2020 an die Börse zu gehen. Pläne dazu wurden im September 2019 verlautbart (Trending Topics berichtete).

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Direct Listing oder IPO?

Nun soll das Unternehmen vor der großen Frage stehen, ob es sich noch einmal Geld bei Privatinvestoren besorgen soll, um durch die Krise zu tauchen. Bei der letzten Investitionsrunde haben Risikokapitalgeber das Unternehmen aus San Francisco mit 31 Milliarden US-Dollar bewertet – nun ist die große Frage, ob Airbnb diese Bewertung halten kann oder eine gefürchtete Down-Round durchführen muss.

Dass Airbnb seine Börsenpläne komplett absagt, darüber ist schon spekuliert worden. Das steht aber noch nicht fest. Ein mögliches Szenario ist auch, dass das Unternehmen nicht wie geplant ein Direct Listing durchführen wird, sondern auch ein Initial Public Offering (IPO) setzen könnte. Der grobe Unterschied: Bei einem Direct Listing werden nur bestehende Shares verkauft, was vor allem Investoren dabei hilft Kasse zu machen. Bei einem IPO werden auch neue Shares gezeichnet, wodurch am Markt ein neuer Preis gebildet werden kann. Nun wird spannend, für welchen Weg sich Airbnb entscheiden wird.

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