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Blümel Coin: „Die Tagespresse“ steigt groß ins Krypto-Business ein

© Die Tagespresse
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Die Revolution mittels Blockchain erfasst immer mehr Länder und Branchen – nun ist auch die österreichische Medienlandschaft dran. Das Satire-Portal Die Tagespresse von Gründer Fritz Jergitsch macht den Schritt ins Krypto-Business und bringt heute den Blümel Coin auf den Markt. Wie es sich für seriöse DeFi-Projekte gehört, wurde eine eigene Webseite unter blümel.finance eingerichtet – und via Airdrop soll der neue Token in Anlehnung an den österreichischen Finanzminister unters Volk gebracht werden.

Im großen Interview mit Trending Topics spricht Jergitsch über den Einsatz der neuen Technologie, über das Minten der Token, über die mögliche Entwicklung der Marktkapitalisierung und über den anstehenden Airdrop, an dem Nutzer mittels MetaMask-Wallet teilnehmen können.

Wie funktioniert der Blümel Coin? Satire oder echt?

Fritz Jergitsch: Das Ganze ist kein Witz, wir haben wirklich eine Kryptowährung auf der Blockchain ins Leben gerufen. Wir verdienen damit keinen Cent sondern verschenken alle Tokens via Airdrop. Der Blümel ist ein ERC-20-Token auf der Ethereum Blockchain. Es gibt einen Blümel für jede Österreicher:in, also 8,92 Millionen Tokens. Damit der Blümel als Geldmittel akzeptiert wird, ist jedoch eine möglichst ungerechte Verteilung notwendig. Daher können die ersten 89.200 Personen 100 Blümel kostenlos via Airdrop erhalten.

Was wollt ihr mit der Aktion ausdrücken bzw. bewirken?

Ursprünglich wollten wir einen Rugpull machen und abtauchen. Dann ist uns aber wieder eingefallen, dass seit der Stronach-Aktion alle Journalisten unsere Adresse kennen. Daher haben wir unsere Ziele heruntergeschraubt: Wir wollen nun lediglich das Finanzwesen revolutionieren und Österreich die Währung geben, die es verdient.

Sind Dogecoin und SHIBA INU Vorbilder? Wie steht ihr zu den Hunde-Token?

Alle Experten sind sich einig: Morgen wird niemand mehr über Dogecoin und SHIBA INU sprechen, sondern nur mehr über den Blümel, der wesentlich mehr Nullen hat.

Warum das alte Ethereum und nicht eine der neuen hippen Blockchains wie Solana?

Wir haben uns für die einzige Smart-Contract-Blockchain entschieden, die tatsächlich jemand verwendet. Einfachheit war uns ein großes Anliegen, und da bietet das Ethereum Ökosystem einfach die besseren Lösungen. Zum Mitmachen braucht man nur ein Metamask-Wallet und etwas Ether für die Transaktionsgebühr.

Wie einfach ist es eigentlich, so einen Token zu schaffen? Wie viele Arbeitsstunden sind es letztendlich?

Das Minten der Tokens dauert 15 Sekunden. Schwieriger war eher der Smart Contract für den Airdrop, aber da hatten wir zum Glück Hilfe von einem Developer. Website, Logo und so weiter dauert eigentlich am Längsten.

Wie viel wert ist ein Blümel Token? Wie denkst du wird sich der Preis entwickeln?

Der Blümel ist nach unserer Meinung so viel wert wie die gesamte österreichische Wirtschaft. Das heimische BIP betrug 2020 379,3 Mrd. Euro, bei 8,92 Millionen Tokens sind das 42.522 Euro pro Token. Wir empfehlen dringend, All-in zu gehen und eine Hypothek auf das Haus aufzunehmen.

Strebt ihr eine Listung an einer Exchange wie Binance an?

Das ist derzeit nicht geplant. Vielleicht macht ja jemand einen Liquidity Pool auf Uniswap auf.

Trending Topics empfiehlt, die in diesem Artikel getätigten Aussagen keinesfalls als Investment Advice zu nehmen und keinesfalls eine Hypothek aufs Haus zu nehmen, um Blümel Coins zu kaufen.

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