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Break Stuff: Die App, die Sammelkarten zum Digital-Business machen soll

Trading Cards. © Erik Mclean on Unsplash
Trading Cards. © Erik Mclean on Unsplash

Für Kinder der 1980er und 1990er, als noch nicht alles digital war, gehören sie zur Jugendkultur dazu: Sammelkarten. Ob NBA, Pokemon oder Magic, den Sammelspaß ließen sich Millionen nicht entgehen. Ab in den Laden, Sackerl kaufen, aufreißen, durchschauen, was dabei ist – und sich über besonders seltene Exemplare tierisch freuen. Dass die Karten dann auch noch mit anderen gespielt werden können, war für manch einen bloß netter Nebeneffekt.

Wir springen ins Jahr 2022 – und bemerken. Sammelkarten haben immer noch ihren Wert. Niemand Geringerer als Top-Musiker Steve Aoki etwa frönt dem (durchaus teuren) Hobby. Auch deswegen startet der Wiener Seriengründer Michael Schneider (Ex-leichtgemacht.at) nun mit seiner neuen Firma Break Stuff in den Versuch, das Sammelkarten-Business zu digitalisieren.

Das Werkzeug dazu soll eine App werden, die im Mai in die App Stores kommt. Mit Hilfe der Smartphone-Software soll man seine Sammelkarten einscannen können. Der Sinn dahinter: Andere Sammler bzw. potenzielle Käufer können so von einer dritten Stelle die Qualität und Authentizität der Karte bestätigen lassen. Break Stuff soll dann in einem nächsten Schritt in einem mobilen Marktplatz Kauf und Verkauf der beliebten Sammlerstücke ermöglichen. Auch ein Mini-Instagram soll eingebunden werden, damit man in einem Social Feed sieht, was die anderen Nutzer:innen so feil bieten.

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US-Markt im Visier

Schneider hat sich dafür entschieden, die Firma gemeinsam mit Partnern in Kroatien anzusiedeln – das Gründen in Österreich ist ihm zu mühsam geworden. Außerdem zieht es ihn ohnehin vor allem in den Riesenmarkt USA, wo es auch bereits eine US-Tochter von Break Stuff gibt. In den Vereinigten Staaten ist ausgerechnet im Zuge der COVID-Krise Goldgräberstimmung ausgebrochen. Baseball- und Basketballsammelkarten wechseln für bis zu 5 Millionen Dollar den Besitzer. Wenn es Break Stuff gelingt, in diesem Markt Transaktionsgebühren und andere Services den zahlungsbereiten Karten-Jägern schmackhaft zu machen, kann das ein gutes Geschäft werden.

Für Break Stuff sollen analoge Sammelkarten nicht das Ende der Fahnenstange sein. Aufmerksame Leser:innen warten wahrscheinlich schon seit mehreren Absätzen auf das Kürzel für Non-Fungible Tokens. Und klar, auch die Integration von NFTs ist in der App geplant. Das wäre ein Weg, um sich von anderen, älteren Marktplätzen für Sammelkarten zu unterscheiden.

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