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DuckDuckGo: Die Datenschutz-Suchmaschine baut aus – mit der Hilfe von Apple

© DuckDuckGo
© DuckDuckGo

Internetnutzer, die Wert auf den Schutz ihrer Daten und eine gewisse digitale Privatsphäre legen, kennen sie schon lange: die Suchmaschine DuckDuckGo. Sie wird eine immer populärere Alternative zu Google, weil sie auf die Verschlüsselung von Daten und Tracker-Blocking setzt und damit in der Wahrnehmung vieler einen Konterpart zum Internet-Giganten aus Mountain View darstellt.

Immer wichtiger für DuckDuckGo wird dabei das Ökosystem von Apple. Das zeigt sich auch bei der neu eingeführten Möglichkeit, bei der Suchmaschine auch Routenanweisungen (derzeit nur für Auto und Fußweg) erhalten zu können. Wer nach einem Ort sucht, der kann sich den Weg dorthin anzeigen lassen. Dass das funktioniert, hat DuckDuckGo Framework Apple’s MapKit JS zu verdanken, das interaktive Kartendienste auf Webseiten bringt.

„Bei standortbezogenen Suchanfragen sendet der Browser Standortinformationen, die wir von allen persönlichen Informationen, die der Browser sendet, isolieren und die wir nach der Verwendung verwerfen, wodurch wir anonyme lokalisierte Ergebnisse und Funktionen bereitstellen können“, heißt es seitens DuckDuckGo. Wie die Anonymisierung der Ortung funktioniert, wird hier beschrieben.

Wird Apple zuschlagen?

Mit Apple hat DuckDuckGo einen gewichtigen Partner, der in den vergangenen Jahren Datenschutz als wichtigen Eckpfeiler seiner Marketing-Strategie entdeckt hat und sich so von Google und Facebook distanziert. Schon vor einiger Zeit hat Apple DuckDuckGo als alternative Suchmaschine die Betriebssysteme iOS, iPadOS und MacOS integriert, damit Nutzer von Google weg wechseln können.

DuckDuckGO wurde 2008 von Gabriel Weinberg in den USA gegründet und zählte im September eigenen Angaben zufolge rund 65 Millionen aktive Nutzer. Das ist im Vergleich zu Google natürlich sehr klein, aber die Anhängerschaft von Weinberg wächst von Tag zu Tag. Kürzlich brachte ein Analyst gar eine Übernahme durch Apple ins Spiel. Bernstein-Analyst Toni Sacconaghi rechnete kürzlich vor, dass Appl etwa eine Milliarde Dollar für DuckDuckGo bezahlen müsste.

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