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EcoFlow: Chinesisches Unicorn bedient Blackout-Ängste mit mobilen Akkus

River 2 Akku von EcoFlow. © EcoFlow
River 2 Akku von EcoFlow. © EcoFlow

Auf den PR-Bildern sitzen die Menschen um die tragbaren Akkus wie ums Camping-Lagerfeuer herum – aber eigentlich sind diese mobilen Stromversorger diesen Winter wohl für einen anderen Einsatzzweck gedacht. Denn ein Einsatzgebiet der neuen „River 2“-Geräte des chinesischen Unicorns EcoFlow ist vollkommen klar: Die tragbaren Batterien sollen dann für Strom sorgen, wenn der Strom ausfällt, und erfreuen sich als Blackout-Vorsorge zunehmender Beliebtheit.

Die neue „River 2“-Serie nun sind in Europa ab dem 9. September ab einem Preis von etwa 300 Euro erhältlich. Sie sind etwa 3,5 Kilo schwer, sollen in 60 bis 70 Minuten voll aufgeladen sein und bieten dann je nach Modell zwischen 256 und 768 Wh Strom. Das ist shcon ordentlich viel. Zum Vergleich: Ein aktuelles Macbook Air mit M2-Prozessor hat einen Akku mit 52,6 Wh, ein iPhone 14 etwa 12,68 Wh. Da kann man schon einige Geräte frisch aufladen – und sei aus auch nur unterwegs beim Campen. Hier die Modelle im Überblick:

  • River 2: 256Wh, 300W Output, 5 Ports
  • River 2 Max: 512Wh, 500W, 9 Ports
  • River 2 Pro: 768Wh, 800W, 10 Ports

„Angesichts der ungewissen wirtschaftlichen und ökologischen Aussichten möchten wir saubere, tragbare Energie für jedermann und überall zugänglich machen. Die EcoFlow River 2-Serie macht dies möglich, denn sie bietet praktische, flexible und erschwingliche Energielösungen für Abenteuer in der freien Natur oder für den Fall eines Stromausfalls zuhause“, so Bruce Wang, Mitgründer und CEO von EcoFlow.

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Koppelung mit Solar-Panelen möglich

Die drei neuen Modelle ergänzen am unteren Ende des Leistungsspektrums die portablen Batterien des Unternehmens und versuchen (auch mittels massiver PR-Welle in Europa) möglichst viele Kund:innen zu gewinnen. Viele andere Modelle des Unternehmens haben (bei höheren Preisen) mehr als 1 kWh Speicherkapazität. Besonders „öko“ ist die Angelegenheit, wenn man sie an Solar-Panele koppelt. Dank einer Solareinspeisung von 220 W soll man die Kästen innerhalb von drei Stunden (gute Sonneneinstrahlung vorausgesetzt) laden können. Langlebig sollen die Dinger auch sein, man soll sie ein Mal pro Tag über fast 10 Jahre verwenden können.

EcoFlow hat sich seit der Gründung 2017 als immer bekannterer Player für tragbare Stromversorgung und Lösungen für erneuerbare Energien gemausert – vor allem über Messeauftritte und Marketing in Europa. Das Startup wurde in Shenzhen gegründet, holte dann 2021 eine satte Finanzierungsrunde von 100 Millionen Dollar (u.a. von Sequoia Capital China) und ging sogar die Arbeiten an einem Börsengang an. Nun steht in der Energiekrise Europa im Fokus. Hier gibt es einen klaren Markt, schließlich treffen immer mehr Privathaushalte und Städte Vorkehrungen für etwaige längere Stromausfälle.

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