March Care: Wie ein steirischer Bauernhof mit Lavendel zur modernen Kosmetik-Brand wurde
In Zeiten, in denen viele traditionelle landwirtschaftliche Betriebe unter enormem wirtschaftlichen Druck stehen, rücken alternative und nachhaltige Wertschöpfungskonzepte zunehmend in den Fokus. Wie aus einer familiären Krise eine moderne Lifestyle-Marke entstehen kann, zeigt das Startup „March Care“. Die Geschwister Julia und Matthias haben den heimischen Hof ihrer Großmutter kurzerhand in ein Anbaugebiet für Lavendel und die Basis für eine eigene Naturkosmetik-Linie verwandelt. In der heutigen 11. Folge der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ präsentiert Julia die Produkte und die Geschichte des Unternehmens der Investoren-Jury.
Von der Landwirtschaft zur Lifestyle-Marke
Die Entstehungsgeschichte von March Care begann im Frühjahr 2020. Anstatt die traditionelle Landwirtschaft am Hof weiterzuführen, entschied sich das Duo für einen konsequenten Neustart und pflanzte Lavendel. Daraus entstand eine offiziell zertifizierte Naturkosmetik-Brand (NATRUE), deren Portfolio heute von pflegenden Hand- und Körperseifen über Haarpflege bis hin zu handgegossenen, paraffinfreien Duftkerzen reicht.
Das Startup positioniert sich dabei klar mit lokaler Produktion („Made in Austria“) und einem reduzierten, modernen Design. Dieser Fokus auf Regionalität und authentisches Storytelling trifft im TV-Studio offenbar einen Nerv: Besonders Katharina Schneider zeigt sich von der Präsentation tief beeindruckt und lobt die Gründerin mit den klaren Worten: „Julia, du bist bombe.“
Margen und Skalierbarkeit im Beauty-Segment
Wirtschaftlich bewegt sich March Care im stetig wachsenden, aber hochkompetitiven Markt für Naturkosmetik und Lifestyle-Produkte. Das aktuelle Vertriebsmodell stützt sich vorwiegend auf das Direct-to-Consumer-Geschäft (D2C) über den eigenen Online-Shop, wird jedoch bereits durch B2B-Konzepte für Hotels, Restaurants und ausgewählte Einzelhändler ergänzt.
