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i2b: Niederösterreich beweist seine Innovationskraft

i2b Regionalprämierung in Niederösterreich. © NLK Pfeiffer
i2b Regionalprämierung in Niederösterreich. © NLK Pfeiffer

Niederösterreich positioniert sich zunehmend als Hotspot für technologiegetriebene Gründungen. Ein aktuelles Beispiel dafür liefern die i2b Awards, die jährlich hunderte Einreichungen aus ganz Österreich anziehen und unternehmerisches Denken gezielt fördern.

Mit knapp 2.000 angelegten Businessplänen jährlich ist i2b die größte Businessplanning Initiative Österreichs und ein wichtiger Impulsgeber für unternehmerisches Denken. In Niederösterreich wird der Award von der Wirtschaftskammer NÖ, Sparkasse NÖ, dem Venture-Fonds tecnet equity und dem accent Inkubator getragen.

Niederösterreich schöpft sein Potenzial aus

Im Rahmen der jüngsten Regionalprämierung wurde einmal mehr sichtbar, welches Innovationspotenzial in der Region steckt. Im Fokus stand dabei ein Projekt, das bereits im vergangenen Wettbewerbsjahr für Aufsehen sorgte: die Lösung WeedHunter der niederösterreichischen Drohnenscan Huber OG. Bei den i2b-Awards 2025 wurde das Startup in der Kategorie Dienstleistung, Gewerbe und Handel mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

„Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Investitionen in Infrastruktur, Bildung und vor allem in engagierte Gründerinnen und Gründer. In Niederösterreich schaffen wir ein Umfeld, in dem aus Ideen erfolgreiche Unternehmen entstehen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker ergänzt: „Innovative Unternehmen wie Drohnenscan Huber OG zeigen, wie stark Unternehmergeist und Technologie in Niederösterreich zusammenspielen. Gerade solche Projekte sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts“.

Präzisionslandwirtschaft neu gedacht

WeedHunter kombiniert Drohnentechnologie mit künstlicher Intelligenz und satellitengestützter Navigation. Ziel ist es, Unkraut auf landwirtschaftlichen Flächen zentimetergenau zu identifizieren und gezielt zu behandeln. Der Effekt: ein deutlich reduzierter Einsatz von Herbiziden bei gleichzeitig gesteigerter Effizienz.

Die WeedHunter-Technologie ermöglicht eine Reduktion des Herbizid-Einsatzes um bis zu 70 Prozent. Drohnen scannen Felder und identifizieren Unkraut mithilfe von AI-Algorithmen, während satellitengestützte Navigation eine zentimetergenaue Positionierung gewährleistet. Landwirte können so gezielt nur die betroffenen Stellen behandeln, statt ganze Flächen zu besprühen. „Mit WeedHunter wollen wir Landwirten ein Werkzeug in die Hand geben, das Effizienz und Nachhaltigkeit vereint. Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, modernste Technologie praxisnah einzusetzen“, erklärt Gründer Johannes Huber.

Vom Businessplan zur marktnahen Lösung

Neben der Herbizid-Reduktion verbessert die Technologie die Ressourcennutzung, reduziert Grundwasser- und Lebensmittelkontamination und fördert die Biodiversität. i2b-Geschäftsführer Emanuel Bröderbauer sieht darin ein Paradebeispiel: „Die Qualität der Einreichungen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Innovationspotenzial in Österreich steckt. Projekte wie WeedHunter sind ein gutes Beispiel dafür, wie aus Ideen konkrete Lösungen mit Mehrwert entstehen“.

Gezielte Startup-Förderung trägt Früchte

Drohnenscan Huber OG profitiert von der niederösterreichischen Startup-Infrastruktur. Der accent Inkubator, die WKO Amstetten sowie RIZ UP Waidhofen an der Ybbs und Amstetten haben das Unternehmen unterstützt. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Startups von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Markteinführung zu begleiten. Erfolge wie jener von Drohnenscan bestätigen die Wirksamkeit dieser Zusammenarbeit“, halten Doris Agneter, Geschäftsführerin tecnet equity, und Michael Moll, Geschäftsführer accent Inkubator, fest.

Tech-Startups entwickeln innovative Produkte, schaffen hochwertige Arbeitsplätze und stärken die regionale Wirtschaft nachhaltig. Das Land Niederösterreich setzt dabei auf Programme, die von Inkubation über Technologietransfer bis hin zu maßgeschneiderter Finanzierung reichen. WeedHunter zeigt die Innovationskraft an der Schnittstelle von Digitalisierung, Raumfahrttechnologie und nachhaltiger Landwirtschaft – ein Bereich, in dem österreichische Start-ups zunehmend international Beachtung finden.

Von der Auszeichnung zur Umsetzung: Unterstützung für Gründer:innen

Wer bei den i2b Awards überzeugt, hat nicht nur eine starke Idee, sondern in der Regel auch ein fundiert ausgearbeitetes Geschäftskonzept. Genau dabei unterstützt i2b als Businessplanning-Initiative – von der ersten Strukturierung der Idee bis zur konkreten Weiterentwicklung.

Zentraler Bestandteil der i2b Services ist das i2b Planning Tool, mit dem Geschäftsideen klar aufgebaut und Schritt für Schritt ausgearbeitet werden können. Ergänzt wird dieses durch umfangreiche Vorlagen, ein praxisnahes Handbuch sowie Musterbusinesspläne, die als Orientierung dienen. Besonders wertvoll ist das schriftliche Expert:innen-Feedback: Eingereichte Businesspläne werden von erfahrenen Fachleuten analysiert und individuell kommentiert und bieten Gründerinnen und Gründern eine fundierte Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee. Dieses Feedback ist – so wie alle i2b Services – kostenlos.

Mit dem Relaunch der Website wurde das Serviceangebot zusätzlich modernisiert und übersichtlich gebündelt. Nutzerinnen und Nutzer finden nun noch einfacher Zugang zu allen relevanten Inhalten rund um die Erstellung eines Businessplans und werden klar durch den gesamten Prozess geführt.

Damit positioniert sich i2b nicht nur über die i2b Awards als Bühne für innovative Geschäftsideen, sondern vor allem als umfassende Anlaufstelle für alle, die ihre Idee professionell entwickeln und erfolgreich umsetzen möchten.

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