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Ohlala: Sex-Dating-Start-up der Österreicherin Pia Poppenreiter muss Mitarbeiter entlassen

Pia Poppenreiter. © Laura Jost
Pia Poppenreiter. © Laura Jost

Wie Gründerszene.de berichtet, muss das Start-up Ohlala einen Großteil seiner Mitarbeiter entlassen, und das erst sechs Monate, nachdem es ein Investment in der Höhe von 1,7 Mio. US-Dollar erhalten hat und von Deutschland nach New York expandierte. Laut Gründerin Pia Poppenreiter würde man sich beim Produkt refokussieren, um es weiter zu optimieren. Wie viele Mitarbeiter genau gehen müssen, ist derzeit nicht zu erfahren – zu Hochzeiten sollen bis zu 20 feste und freie Mitarbeiter bei Ohlala gearbeitet haben.

Ohlala ist nach Peppr das zweite Start-up der in Berlin ansässigen Österreicherin Pia Poppenreiter, das sich auf bezahlte Dates zwischen Frauen und Männern spezialisiert hat. „Die Nutzer können sich ein Abendessen ausmachen oder ein Sex-Date. Egal was es ist, die Abmachung wird privat zwischen zwei Nutzern gemacht“, so Poppenreiter im Interview mit TrendingTopics.at vor etwa einem Jahr.

Heikle Gesetze, misslungene PR

Ohlala funktioniert derzeit folgendermaßen: Beim Fixieren des Dates über die mobile App, die in sieben deutschen Städten und New York verfügbar ist, gibt der Mann an, wie viel er bereit ist, für eine bestimmte Anzahl an Stunden zu zahlen. Was beim Date genau passiert, wird in einem Chat ausgemacht. Da die Bezahlung direkt zwischen den Kunden und den in der App gelisteten Frauen stattfindet (vermutlich in bar), hat Ohlala keine Provision erhalten. Eine geplante Bezahlfunktion in der App wurde bis dato nicht eingeführt – wohl auch, weil dann das Prostitutionsgesetz in die Quere gekommen wäre.

Negativ in den Medien aufgefallen ist Ohlala auch im Rahmen der Berliner Digitalkonferenz Noah im Juni. Damals schleuste Ohlala eine zweistellige Zahl Escort-Girls in die exklusive Veranstaltung, die sich dann mit Kartenlesegeräten ausgestattet an die großteils männlichen Gäste heranmachten und ihre Dienste feilboten (#escortgate). Poppenreiter entschuldigte sich im Nachfeld für die misslungene PR-Aktion, die für Entrüstung bei Gästen und einigen Wirbel in deutschen Fachmedien sorgte.

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