Globale Speicherchip-Knappheit trifft MacBook Air
Die weltweite Knappheit an Arbeitsspeicher-Chips beeinträchtigt die Verfügbarkeit des MacBook Air, Apples meistverkauftem Mac, berichtet TechCrunch. Der Mangel traf zunächst wegen der hohen Nachfrage von AI-Unternehmen eher Nischenprodukte wie Mac mini und Mac Studio. Nun kämpft Apple offenbar damit, das MacBook Air auf Lager zu halten.
MacBook Air-Lieferungen dauern Wochen
Händler melden Lieferengpässe in bisher ungekanntem Ausmaß. Die Situation verschärft sich: Wer heute den Laptop über die Apple-Website bestellt, wartet bis Ende August, bei bestimmten Konfigurationen sogar bis September.
Einem Bericht von Bloomberg zufolge reagiert Apple mit mehreren Maßnahmen auf die Krise. Der US-Konzern hat Preise angehoben und bezieht Arbeitsspeicher nun auch von chinesischen Zulieferern. Die traditionelle Back-to-School-Aktion hat Apple vom ursprünglich geplanten Juni-Termin verschoben.
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Engpass bei Apples Flaggschiff-Produkt
Erstmals konzentriert sich das Marketingmaterial der Aktion stärker auf das Basismodell des MacBook Pro. Apple warnt in den Unterlagen explizit: „MacBook Air subject to availability“ („solange der Vorrat reicht“). Das ist ein ungewöhnlicher Schritt für ein Flaggschiff-Produkt.
Die Engpässe zeigen, wie stark die AI-Boom die gesamte Tech-Industrie unter Druck setzt. Während AI-Unternehmen Speicherchips in Rekordmengen ordern, geraten selbst Tech-Giganten wie Apple in Versorgungsschwierigkeiten bei ihren Standardprodukten.

