KI

Perplexity kopiert OpenClaw, will „Personal Computer“ als KI-Agenten positionieren

Personal Computer by Perplexity. © Perplexity
Personal Computer by Perplexity. © Perplexity

Ein KI-Agent, der auf einem Mac Mini rund um die Uhr läuft und sich etwa vom Smarphone aus ansteuern lässt? Kommt irgendwie bekannt vor? Genau, nämlich von OpenClaw des österreichischen Entwicklers Peter Steinberger. Dessen Konzept, das ihm einen Job bei OpenAI und Berühmtheit einbrachte, greift nun um sich. Jetzt hat sich Perplexity von dem Konzept inspirieren lassen.

Das KI-Unternehmen Perplexity hat heute ein neues Produkt namens „Personal Computer“ angekündigt, das konzeptionell dem OpenClaw-Ansatz eines persönlichen KI-Assistenten ähnelt. Die Lösung basiert auf einem kontinuierlich laufenden Mac Mini und soll Nutzern rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Vom Perplexity Computer zum Personal Computer

Bereits im vergangenen Monat hatte Perplexity mit „Perplexity Computer“ eine erste Version eines persönlichen KI-Assistenten vorgestellt. Mit „Personal Computer“ geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter. Die neue Implementierung nutzt einen Mac mini, der dauerhaft läuft und lokale Anwendungen mit Perplexity Computer verbindet.

CEO Aravind Srinivas beschrieb das Produkt in einer Ankündigung als „always on, local merge“ mit Perplexity Computer, der 24/7 für Nutzer arbeite. Das System sei persönlich, sicher und funktioniere über Dateien, Apps und Sitzungen hinweg.

Funktionsweise und Sicherheitskonzept

Personal Computer unterscheidet sich von traditionellen Betriebssystemen durch seinen grundlegenden Ansatz: Während klassische Systeme Anweisungen entgegennehmen, arbeitet ein KI-Betriebssystem mit Zielvorgaben. Das System fungiert als persistenter digitaler Stellvertreter des Nutzers und kann von jedem Gerät aus gesteuert werden.

Perplexity betont mehrere Sicherheitsmechanismen:

  • Jede sensible Aktion erfordert die Zustimmung des Nutzers
  • Alle Aktionen werden protokolliert
  • Es existiert ein Notausschalter (Kill Switch)
  • Das System läuft in einer sicheren Umgebung

Der Personal Computer läuft auf einem Desktop-Mac-Computer, der mit lokalen Apps und den sicheren Servern von Perplexity verbunden ist. Nutzer erhalten über einen kompakten Desktop dauerhaften, lokalen Zugriff auf Dateien, Anwendungen und Sitzungen ihrer Maschine.

Mac Mini als AI-Hardware

Interessierte Nutzer können sich ab sofort auf eine Warteliste eintragen. Perplexity plant, die erste Nutzergruppe mit Support und Ressourcen zu unterstützen. Ein konkreter Starttermin für den allgemeinen Zugang wurde nicht genannt.

Die Ankündigung reiht sich ein in einen Trend, bei dem Apples Mac mini zunehmend als bevorzugter Computer für KI-Anwendungen in der Cloud genutzt wird. Apple plant zudem, später in diesem Jahr erstmals einige Mac mini-Computer in den Vereinigten Staaten zu fertigen.

Konzeptionelle Nähe zu OpenClaw

Das Konzept von Personal Computer weist deutliche Parallelen zur OpenClaw-Idee eines persönlichen KI-Assistenten auf. Beide Ansätze zielen darauf ab, KI-Systemen erweiterten Zugriff auf lokale Ressourcen zu gewähren, während gleichzeitig Sicherheitsmechanismen implementiert werden. Perplexity positioniert sein Produkt als praktische Umsetzung dieser Vision mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Kontrolle.

Rank My Startup: Erobere die Liga der Top Founder!
Werbung
Werbung

Specials unserer Partner

Die besten Artikel in unserem Netzwerk

Deep Dives

#glaubandich CHALLENGE Hochformat.

#glaubandich CHALLENGE 2026

Österreichs größter Startup-Wettbewerb - Top-Investoren mit an Bord

RankMyStartup.com

Steig' in die Liga der Top Founder auf!
© Wiener Börse

IPO Spotlight

powered by Wiener Börse

2 Minuten 2 Millionen | Staffel 13

Alle Startups | Alle Deals | Alle Hintergründe

AI Talk

Der führende KI Podcast mit Clemens Wasner & Jakob Steinschaden

Future{hacks}

Zwischen Hype und Realität

Trending Topics Tech Talk

Der Podcast mit smarten Köpfen für smarte Köpfe

Weiterlesen