2 Minuten 2 Millionen

Pro Planche: Tiroler Cousins bringen das Papier-Schneidebrett zu 2 Minuten 2 Millionen

Pro Planche © Gerry Frank, PULS 4
Pro Planche © Gerry Frank, PULS 4

Holz oder Kunststoff? Das ist die ewige Streitfrage in heimischen Küchen, wenn es um das richtige Schneidebrett geht. Während Kunststoffbretter oftmals ungewolltes Mikroplastik im Essen hinterlassen, sind klassische Holzbretter in der Regel nicht für die Reinigung im Geschirrspüler geeignet. Die Cousins Armin und Roland präsentieren nun in der 6. Folge der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ eine überraschende dritte Option: Ein Schneidebrett aus Papier. Mit ihrem Startup „Pro Planche“ wollen sie die Vorzüge von Holz- und Kunststoffbrettern in einem Produkt vereinen.

60 Lagen gepresstes Papier

Die Idee, Küchenutensilien aus Papier herzustellen, klingt im ersten Moment völlig kontraintuitiv. Doch das spezielle Herstellungsverfahren des Startups macht es möglich: Für ein Schneidebrett werden über 60 Lagen an recyceltem Papier unter enormem Druck und Hitze miteinander verpresst.

Das Resultat ist ein äußerst robustes Material, das laut dem Unternehmen Temperaturen bis zu 170 Grad Celsius standhält und vollkommen spülmaschinenfest ist. Der entscheidende Vorteil gegenüber herkömmlichen Plastik-Produkten liegt auf der Hand: Beim Schneiden gelangt kein Mikroplastik in die Lebensmittel. Gleichzeitig bleibt das in Österreich hergestellte Brett äußerst hygienisch und pflegeleicht im Alltag.

Skalierbarkeit im Premium-Segment als Schlüssel

Mit dieser ungewöhnlichen Materialwahl sorgen die beiden Gründer im Studio zunächst für Verblüffung und auch für anfängliche Skepsis. So gibt Investor Mathias Muther offen zu, dass er anfangs dachte, das Brett würde sich nach wenigen Spülgängen einfach auflösen. Doch das Produkt kann haptisch und optisch überzeugen. Alexander Schütz bezeichnet es während des Pitches sogar als „das schönste Brett“, das er in seinen 58 Jahren je gesehen habe.

Für die Gründer geht es bei den Verhandlungen jedoch um mehr als nur lobende Worte von der Jury. Die große unternehmerische Herausforderung für Pro Planche liegt nun darin, aus dem innovativen und langlebigen Premium-Küchenzubehör ein international skalierbares Geschäft zu machen. Um das Interesse der Investor:innen in echtes Kapital zu verwandeln, müssen die Cousins beweisen, dass die Produktionskosten und Margen stimmen und der Vertrieb, sei es über den eigenen D2C-Online-Shop oder den Fachhandel, großes wirtschaftliches Wachstumspotenzial bietet.

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