Hybrid-PKW

Toyota präsentiert neuen „Aqua“ mit innovativer Batterietechnologie

© Toyota
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Toyota hat den neuen „Aqua“ vorgestellt. Hierzulande ist das Auto nur wenig bekannt, in den USA wurde der Vorgänger als „Prius C“ vertrieben. Der Antrieb basierte allerdings auf dem des Toyota Yaris, der erste Aqua war also in mehrerlei Hinsicht ein Hybrid. Nun ist die neue Version da, ebenfalls auf dem Yaris basierend, allerdings mit einer innovativen Batterietechnologie. Das neue „NiMH“-Batteriepaket soll nicht nur kleiner sein als bisherige Lösungen, es soll auch mehr Leistung bringen.

Mehr Leistung bei geringerer Größe

Das neue Akkupaket nutzt sogenannte „bipolare Elektroden“, die Akkuzellen nutzen gasförmigen Wasserstoff als aktives Material. Insofern ist der Name „Aqua“ nicht komplett an den Haaren herbeigezogen. Vereinfacht ausgedrückt werden zudem einige Teile entfernt, die die Zellen voneinander trennen, wodurch das Akkupaket von einer Ansammlung separater Zellen zu einem einzigen Stapel geschrumpft ist. Das bedeutet dann letztlich, dass Toyota die 1,4-fache Menge an Zellen auf dem gleichen Raum unterbringen kann und dass der Akku insgesamt die 1,5-fache Leistung erzeugt. Motorisiert ist der Hybrid mit einem 91 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Saugbenziner und einem 80-PS-Elektromotor (59 kW). Kombinierte Leistungswerte nennt Toyota noch nicht.

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Europastart unklar

Mit der neuen Batterietechnologie soll sichergestellt werden, dass der „Aqua“ noch weniger Sprit verbraucht und die rein elektrischen Fahrphasen mehr werden. Toyota gibt einen kombinierten WLTP-Verbrauch von 2,8 Litern auf 100 Kilometer an, bei der Allradvariante sollen es 3,3 Liter sein. Produziert wird der Wagen laut auto-motor-sport im Werk Iwate im Osten Japans, der Preis für das Modell mit Basisausstattung soll bei rund 15.000 Euro liegen. Die Allradversion soll etwa 1.500 Euro teurer sein – der Aqua wäre damit aber immer noch unter den preiswertesten Hybriden zu finden. Seit der Markteinführung wurden laut Toyota weltweit ca. 1,87 Millionen Aqua verkauft, was einer Reduzierung der CO2-Emissionen von ca. 12,4 Millionen Tonnen entsprechen soll. Unklar ist, ob es die Neuauflage des Toyota Aqua nach Europa schafft – beim Vorgänger war das nicht der Fall.

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