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Westbahn nutzt EU-weite Connectivity-Plattform von Freeeway

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Die Westbahn hat die EU-weite Connectivity-Plattform von Freeeway implementiert, einem europäischen Mobilfunkprovider mit Fokus auf IoT- und Mobilitätskonnektivität. Die Lösung unterstützt das Passagier-WLAN sowie kritische Bordsysteme im wachsenden internationalen Schienennetz der Westbahn. Der Rollout startet Anfang 2026 mit ausgewählten Zügen. Bis zum kommenden Jahr soll die gesamte Flotte folgen. Die Implementierung ersetzt laut Freeeway ein fragmentiertes, länderweise organisiertes Mobilfunkmodell durch eine einheitliche, roamingfähige Architektur.

Freeeway-System erledigt Vorregistrierung in neuen Ländern

Bisher basierte das Connectivity-Setup von Westbahn auf separaten Vereinbarungen mit Mobilfunkanbietern in jedem Land. Die Folge: mehrere Verträge, nicht gemeinsam nutzbare nationale Datenpakete und unterschiedliche technische Integrationen je Markt. Im grenzüberschreitenden Betrieb war ein Geofencing-basiertes SIM-Umschalten an Landesgrenzen erforderlich. Dieser Prozess sorgte für operative Komplexität und erschwerte die Skalierbarkeit mit wachsendem Streckennetz.

Die Lösung von Freeeway führt eine einzige, EU-weite Konnektivität auf Basis von Multi-Network-SIM-Technologie ein. Die SIMs sind mit dynamischen Netzwerk-Prioritätslisten konfiguriert, sodass sich Onboard-Router und -Systeme jeweils mit dem stärksten verfügbaren Netz verbinden können. Das inkludiert die Vorregistrierung im Netz des nächsten Landes, noch bevor der Zug die Grenze vollständig passiert.

Damit entfallen physische oder geo-getriggerte SIM-Wechsel. Zugleich verbessern sich Kontinuität und Service-Resilienz der angebundenen Anwendungen. Die Implementierung unterstützt sehr hohe aggregierte Datennutzungen von – nach vollständiger Umsetzung – über 100 TB pro Monat. Dadurch eignet sich die Lösung sowohl für bandbreitenintensives Passagier-WLAN als auch für operative Systeme wie Diagnostik, Monitoring und Onboard-Service-Plattformen.

Lösung verkürzt Time-to-Market für neue Strecken

„Bahnbetreiber stehen zunehmend unter Druck, konsistente digitale Services bereitzustellen und zugleich die wachsende technische und kommerzielle Komplexität über Grenzen hinweg zu beherrschen. Unsere paneuropäische MVNO-Plattform bietet Westbahn eine einzige, skalierbare Konnektivitätsarchitektur – optimiert für Mobilitätsanwendungen, hohe Datenvolumina und einen resilienten Multi-Network-Betrieb“, erklärt Harald Fuchs, CEO von Freeeway.

Aus operativer Sicht verkürzt die einheitliche Plattform die Time-to-Market für neue Strecken, vereinfacht das Lifecycle-Management von SIM-Assets und ermöglicht zentrale Steuerung. Die Westbahn benötigt damit nur mehr eine einzige kommerzielle Vereinbarung, technische Plattform und zentrale Support-Struktur für sämtliche Onboard-Konnektivität. Zusätzlich erhöht die Lösung die Sicherheit der Onboard-Konnektivität durch ein konsistentes Netzwerkdesign und eine gemanagte Infrastrukturschicht über mehrere Länder hinweg.

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Westbahn will passendes Modell für internationales Wachstum

„Wir brauchten ein Konnektivitätsmodell, das mit unserem internationalen Wachstum skaliert, ohne dass sich Verträge, Integrationen und operativer Aufwand vervielfachen. Die EU-weite Plattform von Freeeway liefert uns eine technisch konsistente und kommerziell schlanke Basis für Onboard-Konnektivität – mit zuverlässiger Performance für unsere Fahrgäste und gleichzeitig gut beherrschbaren Backend-Prozessen“, sagt Christian Pettauer, CIO bei Westbahn.

Das Projekt spiegelt eine breitere Entwicklung in Europa hin zu konsolidierten, grenzüberschreitenden Connectivity-Frameworks wider. Mit zunehmendem grenzüberschreitendem Reiseverkehr und steigenden Erwartungen der Fahrgäste gilt Onboard-Konnektivität immer stärker als grundlegende Infrastruktur, die über Netze und Grenzen hinweg konsistent funktionieren muss.

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