10.000 Satelliten im Orbit: SpaceX erreicht Meilenstein mit Starlink
SpaceX hat am 16. März 2026 einen Meilenstein erreicht. Mit dem Start von 25 weiteren Satelliten vom Typ V2 Mini Optimized befinden sich nun erstmals mehr als 10.000 aktive Starlink-Einheiten gleichzeitig im niedrigen Erdorbit, berichtet t3n. Die Mission Starlink 17–24 startete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien.
Starlink hat mehr als 10 Mio. Kund:innen
Die eingesetzte Falcon-9-Rakete absolvierte ihren 615. Flug, während der Erststufen-Booster bereits zum 14. Mal sicher auf einem Drohnenschiff im Pazifik landete. SpaceX demonstriert damit eine Routine in der Wiederverwendbarkeit, die für den Aufbau einer solch massiven Konstellation zwingend erforderlich ist. Im Jahr 2026 startet im Durchschnitt alle 2,3 Tage eine Rakete des Unternehmens. Von den bisher 33 Starts dienten allein 26 Missionen dem weiteren Ausbau des Starlink-Netzwerks.
Laut Spaceflight Now verzeichnet Starlink mittlerweile mehr als 10 Millionen aktive Kund:innen in 160 Märkten weltweit. Zuletzt kamen Netzzugänge in Kuwait und der Zentralafrikanischen Republik dazu.
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Kritik an hoher Verkehrsdichte im Weltall
Doch mit dem Wachstum steigen auch die Herausforderungen: Jonathan McDowell vom Harvard Smithsonian Center for Astrophysics bezeichnet das Erreichen der fünfstelligen Marke zwar als bemerkenswerte technische Leistung, verweist aber auch auf die kritische Verkehrsdichte im All. Das System führt bereits jetzt Zehntausende von Ausweichmanövern pro Jahr durch, um Kollisionen zu verhindern. SpaceX nutzt dafür das Stargaze-System zur Weltraumlageerfassung, das Trümmerteile über die bordeigenen Sternensensoren der Satelliten kartiert.
Finanziell und technologisch agiert SpaceX derzeit außer Konkurrenz. Expert:innen führen dies auf die konsequente vertikale Integration zurück. Das Unternehmen kontrolliert nicht nur den Transport, sondern fertigt auch die Nutzerterminals in Stückzahlen, die weit über denen anderer Anbieter liegen. Für die nahe Zukunft plant SpaceX bereits die nächste Ausbaustufe: Die deutlich schwereren Satelliten der Version 3 sollen eine Kapazität von einem Terabit pro Sekunde bieten.

