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Asiatische Aktien brechen wegen Irankrieg ein, Bitcoin hält sich bei 68.000 Dollar

Krypto-Charts am Display. © Midjourney, / Trending Topics
Krypto-Charts am Display. © Midjourney, / Trending Topics

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch, den 4. März 2026, massive Verluste verzeichnet. Fünf Tage nach Ausbruch des Iran-Kriegs herrscht Panik unter Anlegern, die auf die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten reagieren. Der südkoreanische Leitindex Kospi stürzte um mehr als elf Prozent ab und löste damit einen Handelsstopp aus. Innerhalb von zwei Tagen hat der Index 17 Prozent verloren, den stärksten Rückgang seit 2009.

Massive Verluste in der gesamten Region

Auch andere asiatische Märkte verzeichneten erhebliche Kursverluste. Der japanische Nikkei notierte zeitweise mehr als vier Prozent im Minus und lag zur Mittagspause rund 8,8 Prozent unter seinem Rekordhoch aus der Vorwoche. Der breiter gefasste Topix verlor 4,3 Prozent gegenüber dem Vortag.

In Taiwan gab der Taiex in seiner ersten Handelsstunde etwa drei Prozent nach, wobei Anleger sich schnell aus Halbleiteraktien zurückzogen. Singapurs Straits-Times-Index und Hongkongs Hang Seng verloren jeweils 1,8 Prozent. Der Shanghai Composite Index lag 0,7 Prozent unter dem Vortagswert.

Ölpreise steigen, Energieimporteure unter Druck

Hintergrund der Marktturbulenzen ist die wachsende Sorge vor einem Öl- und Gaspreisschock. Die Islamische Revolutionsgarde Irans beanspruchte die Kontrolle über die Straße von Hormuz, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs befördert wird. Brent-Öl kletterte für die Woche um mehr als 17 Prozent auf etwa 83 Dollar pro Barrel.

Der Ausverkauf spiegelt besonders die Verwundbarkeit energieimportierender Volkswirtschaften wie Japan, Südkorea und Taiwan wider, die anfällig für steigende Ölpreise sind. Der südkoreanische Won fiel zeitgleich auf ein 17-Jahres-Tief.

Bitcoin bleibt relativ stabil bei 68.000 Dollar

Während die Aktienmärkte einbrachen, zeigte sich der Kryptomarkt vergleichsweise widerstandsfähig. Bitcoin konnte zwar die jüngsten Rallys oberhalb von 70.000 Dollar nicht halten, notierte während der asiatischen Session am Mittwoch aber bei rund 68.212 Dollar. Die Kryptowährung hat das Niveau von 70.000 Dollar seit dem Marktzusammenbruch am 5. Februar nun drei Mal abgewiesen.

Ether verlor 1,1 Prozent und notierte bei 1.971 Dollar, während andere Token stärkere Schwierigkeiten hatten. Dogecoin fiel innerhalb von 24 Stunden um 2,37 Prozent und Cardano sank um 3,54 Prozent.

Warnsignal für europäische und amerikanische Märkte

Die massiven Verluste in Asien gelten als böses Omen für die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte, die in den kommenden Stunden den Handel aufnehmen werden. Bereits am Dienstag waren die drei großen US-Indizes teils deutlich gefallen, holten im Handelsverlauf aber einen Teil ihrer Verluste wieder auf. Frühe Indikatoren deuteten für den US-Handel am Mittwoch auf moderate Verluste hin.

Die geopolitische Unsicherheit hat sich durch Ereignisse im Nahen Osten weiter verstärkt, darunter Warnungen der Islamischen Revolutionsgarde Irans vor der Straße von Hormuz und neue Raketenwarnungen in Israel. Washington hat Amerikaner dazu aufgerufen, 14 Länder in der Region zu verlassen, und sprach von erheblichen Sicherheitsrisiken.

Anleger warten nun auf mehr Klarheit in den geopolitischen Entwicklungen, während die Befürchtungen über Ölversorgungsausfälle, Inflation und die Stabilität der Finanzmärkte die globalen Märkte unter Druck halten.

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