2 Minuten 2 Millionen

Happy Stone: Bemalter Flussstein mit KI-Chatbot macht 2M2M-Investoren ratlos

Happy Stone. © Puls 4 / Gerry Frank
Happy Stone. © Puls 4 / Gerry Frank
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Ein Stein aus dem Lavanttal soll Menschen glücklich machen – bei der Jury von 2 Minuten 2 Millionen sorgt er eher für Verwirrung. Benjamin Keitel aus Kärnten präsentiert Happy Stone als Mental-Health-Begleiter: Ein Flussstein mit aufgemaltem Lächeln – kombiniert mit einem QR-Code, der zu einem KI-basierten Chatbot weiterleitet. Dieser soll die Kundschaft mit positiver Stimmung versorgen.

Das Lifestyle-Paket verspricht analoge Ruhe durch digitale Begleitung. Die Idee entstand im Urlaub, als Founder Keitel „Hallstätter Luft aus dem Automaten gekauft“ hat. Seine Schlussfolgerung: „Alles ist möglich.“ Als Kritik an die heutige Konsumgesellschaft tritt er nun mit Happy Stone an.

Verwirrung statt Begeisterung im TV-Studio

Die Reaktionen der Investoren fallen ernüchternd aus. „Uns macht der Stein gerade traurig“, gibt Eveline Steinberger unverblümt zu. Mathias Muther fragt verwundert: „Ihr wollt’s wirklich ein Investment von uns haben?“ Christian Jäger sagt: „Ich finde es lustig, cool. Investment-Case ist es jetzt keiner.“ Die Ratlosigkeit im Studio ist greifbar – niemand scheint zu wissen, wie Happy Stone einzuordnen ist.

Geschäftsmodell, Kunst oder versteckte Kamera?

Die zentrale Frage: Handelt es sich bei Happy Stone tatsächlich um ein tragfähiges Geschäftsmodell? Oder doch eher um eine einfallsreiche Unterstützung für karitative Einrichtungen? Die Möglichkeiten reichen von Konsum-Satire über ein Kunst-Projekt bis hin zur Vermutung, es könnte sich um eine versteckte Kamera für die Investoren handeln. Die Grenzen zwischen ernstzunehmenden Startup-Pitch und und künstlerischer Intervention verschwimmen.

„Kuschelhart & steinweich“

„Kuschelhart & steinweich“, so lautet der Claim auf der Website von Happy Stones. Doch die Jury bei der Startup-Show zu erweichen, dürfte gar nicht so leicht sein. Während die Mehrheit der Investoren skeptisch bleibt, zeigt sich immerhin Erich Falkensteiner optimistisch: „Ich glaube an die Steine.“ Ob dieser Glaube ausreicht, um aus den Flusssteinen aus dem Lavanttal ein Investment-Case zu machen, wird sich zeigen.

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