Verzicht auf Einwegverpackungen

Kistl Kreisl: Wiener Startup plant nachhaltigen Bento Boxen Lieferdienst

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Der Markt der Essen-Lieferanten ist bereits groß und wird von einigen großen, zumeist international agierenden, Anbietern dominiert. Zwei Studenten aus Wien wollen diesen Markt mit ihrer Startup Idee aber trotzdem erobern. Auf der zukünftigen Onlineplattform des Startups Kistl Kreisl sollen ausschließlich komplette Menüs von den Restaurants bestellt werden. Diese sollen in Mehrweg Bento Boxen ausgeliefert werden, welche nach dem Verzehr wieder zurück zu den Restaurants geschickt werden. So wollen die Gründer einen nachhaltigen Onlinelieferdienst ohne Einwegverpackungen auf die Beine stellen.

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Startup entspringt Sustainability Challenge

Hinter der Idee stehen Michael Hinterreiter und Angelika Gutwirth. Die Idee zu der Bento Box Variante kam Hinterreiter durch eine Reise in die Heimat der Schalen, Japan, im Jahr 2018. Seit dem fünften Jahrhundert werden dort bereits  verschiedene Speisen nebeneinander in verschiedenen Fächern in einer Box serviert. Gutwirth komplettierte das Team  im Rahmen der „Sustainability Challenge“ von der  Uni Wien, der WU, der Boku, der TU und der Universität für angewandte Kunst. Aus einer Idee eines Take Away Restaurant mit Spezialisierung auf Bento Boxen und Nachhaltigkeit, ist dann die Vision zum  Onlinelieferdienst Kistl Kreisl geboren.

Die beiden Gründer des Startups ©Kistl Kreisl
Die beiden Gründer des Startups ©Kistl Kreisl

Auswahl der Partnerbetriebe mit Qualitätskriterien

Der Bestellvorgang wird ähnlich wie auf anderen Plattformen funktionieren. Die hungrigen Interessenten können sich online ein Menü in den Mehrweg-Bento Boxen, den Kistl`n, von einem der Partnerbetriebe bestellen. Um auf der Plattform des Startups gelistet zu werden, müssen die Partnerbetriebe, den Aussagen der Gründer nach, interne Qualitätskriterien erfüllen. Die Preisspanne der angebotenen Menüs soll unabhängig von den Betrieben immer zwischen 10,00 € und 12,00€ liegen. Finanzieren möchte sich das Startup zunächst über einen Provisions-Anteil bei den Bestellungen. Darüber hinaus denken die zwei Gründer auch über die Option einer Listungsgebühr und einer einmaligen Teilnehmergebühr für Kunden nach.

Das geplante Logo des Lieferdienstes ©Kistl Kreisl
Das geplante Logo des Lieferdienstes ©Kistl Kreisl

Boni für Rückgabe der Bento Boxen

Um die Kreislaufwirtschaft der Bento Boxen zu garantieren, wird jede Kistl mit einem QR-Code versehen, abgegeben werden können die Boxen bei allen teilnehmenden Partnerrestaurants. Auch darüber hinaus planen die beiden Studenten Möglichkeiten, wie Bonuspunkte bei der Rückgabe, Gruppen-Challenge oder Boni-Vergabe, um die Rückgabe zu bewerkstelligen. Außerdem wollen sie ein Impact-Tracing, durch welchen die Kunden den Nutzen der Mehrweg-Kistln messen können, einrichten.

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Pilotprojekt geplant

Bis es soweit ist, wird es aber voraussichtlich noch eine Weile dauern. Im Moment planen die beiden Gründer ein Pilotprojekt, um ihre Vision auch auf die Realisierbarkeit zu überprüfen. Eine offizielle Gründung des Startups ist daher dann, nach Aussagen der Beiden, frühestens für Sommer 2021 geplant.

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