Akkus

Kreisel Electric: Schwarzenegger-Neffe steigt beim oberösterreichischen E-Mobility-Spezialisten ein

Arnold Schwarzenegger mit dem Kreisel-Team. © Kreisel Electric
Arnold Schwarzenegger mit dem Kreisel-Team. © Kreisel Electric

Wie die APA berichtet, ist der Neffe von Arnold Schwarzenegger, Patrick Knapp-Schwarzenegger, beim oberösterreichischen Batterien-Spezialisten Kreisel Electric eingestiegen. Gemeinsam mit einer Gruppe an strategischen Investoren hat sich Knapp-Schwarzenegger 15 Prozent der Firma gesichert, die sich auf Akkus für Elektroautos spezialisiert hat. Ziel ist, das Unternehmen des Brüder-Trios Johann Jr., Markus und Philipp Kreisel zu einem „globalen Marktführer der eMobility“ zu machen.

Konkret beteiligt hat sich die US-Gesellschaft Clean Machine Inc., die dem Anwalt Knapp-Schwarzenberger und dessen strategischen Partnern gehört. Zu der genauen Investmentsumme gibt es derzeit keine Informationen. 2016/2017 erwirtschaftet rund 10 Mio. Euro, aktuell sind bei der Firma rund 100 Personen beschäftigt.

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Kreisel hat sich in den letzten Jahren zu einem österreichischen Vorzeige-Unternehmen entwickelt, dass Batteriespeicher für PKW, LKW, Boote oder Flugzeuge produziert. Autos von VW, BMW oder Mercedes wurden von der Firma bereits mit Elektromotoren ausgestattet – unter anderem auch ein Mercedes G 350 d für den ehemalige Gouverneur von Kalifornien, der seither als Markenbotschafter für Kreisel fungiert. Außerdem werden Heimspeicher-System für Eigenheime entwickelt und verkauft, die zu Hause Strom (z.B. gespeist aus einer Solaranlage am Dach) für das Laden von Elektroautos bereitstellen.

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Das neue Kreisel-HQ von oben sieht aus wie das Logo. © Kreisel Electric

Entwicklungszentrum für 200 Mitarbeiter

Im oberösterreichischen Rainbach hat sich Kreisel Electric auch ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum gebaut, in dem bis 2018 bis zu 200 Mitarbeiter wirken sollen. Der Standort ist dafür gedacht, Prototypen und Kleinserien zu entwerfen. Das Geschäftsmodell: Es werden Lizenzen für die eigene Technologie etwa an Autokonzerne vergeben, die die Batterien dann in Großserie herstellen und ihre Elektroautos verbauen können.

Ein guter Plan: Viele große Autohersteller haben wie berichtet verkündet, in den nächsten Jahren eine ganze Reihe an Elektroautos auf den Markt werfen zu wollen. VW, der größte Autokonzern der Welt, hat alleine 50 Milliarden Euro bereitgestellt, um sich die notwendigen Akkus zu besorgen – dem Konzern zufolge eines der „größten Beschaffungsvorhaben in der Geschichte der Automobilindustrie“.

Bei der Eröffnung der neuen Firmenzentrale im Mühlviertel, die aus der Luft aussieht wie das Kreisel-Logo, waren neben Arnold Schwarzenegger auch Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Vizekanzler Wolfgang Brandstetter (ÖVP) anwesend.

Markus Kreisel, Christian Schlögl (beide Geschäftsführung), Patrick Knapp-Schwarzenegger (strategischer Partner) und André Felker (CMO) von Kreisel Electric. © obs/Kreisel Electric GmbH/Marina Probst-Eiffe
Markus Kreisel, Christian Schlögl (beide Geschäftsführung), Patrick Knapp-Schwarzenegger (strategischer Partner) und André Felker (CMO) von Kreisel Electric. © obs/Kreisel Electric GmbH/Marina Probst-Eiffe

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