ORCA-Evolution: VSE-Label für die Klimaschutz-Beratung aus Wien
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Social Impact und Nachhaltigkeit sind auch heute bei vielen Unternehmen ein großes Anliegen. Doch um eine echte Wende beim Geschäftsmodell hin zu mehr ökologischem Mehrwert zu schaffen, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit zu opfern, braucht es viel Expertise. Genau hier will die Wiener Jungfirma ORCA-Evolution ins Spiel kommen. Das Startup hilft seinen Kund:innen dabei, die Klimakrise zu meistern und ihre Klimawirkung ins Positive zu drehen. Mit der Klimaschutzakademie vermittelt ORCA-Evolution außerdem unterschiedlichen Zielgruppen Klimaschutzwissen. In diesem Jahr hat sich das Startup mit dem Verified Social Enterprise-Label (VSE-Label) eine wichtige Zertifizierung im Bereich des Social Impacts gesichert.
ORCA-Evolution hilft auf Weg zur Klimaneutralität
Marion Zöchbauer, Mitgründerin und Geschäftsführerin von ORCA-Evolution, beschreibt ihr Startup als einen “Think-and-Do-Tank” für Klimaschutz. “Wir helfen unseren Kund:innen, die Klimakrise zu meistern und ihre Klimawirkung ins Positive zu drehen. Da man ein Problem aber nur lösen kann, wenn man es versteht, haben wir die Klimaschutzakademie gegründet, die unterschiedlichen Zielgruppen, von Neueinsteiger:innen bis Profis, Klimaschutzwissen vermittelt. Darüber hinaus unterstützen wir eine Vielzahl von Organisationen, von Startups bis zu Konzernen, auf ihrem Weg zur Klimaneutralität”, so Zöchbauer.
Im Jahr 2022 hat Marion Zöchbauer die Jungfirma gemeinsam mit dem Klimaschutzexperten Johannes Naimer-Stach gegründet. Das zentrale Anliegen von ORCA-Evolution ist es, möglichst vielen Multiplikator:innen das notwendige Know-how zur Verfügung zu stellen, damit diese es weitertragen und selbst aktiv werden können.
Startup hat Kund:innen aus vielen Sektoren
„Wir haben in unseren damaligen Jobs gesehen, dass die Klimawende die gesamte Gesellschaft und dadurch auch die Wirtschaft komplett umkrempeln wird. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass Wissen um die Krise und Lösungskompetenz nur oberflächlich in den Unternehmen verankert sind. Da wir uns im Gründungsteam schon in den Jahren davor intensiv mit Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Kreislaufwirtschaft auf der einen Seite sowie Organisationsentwicklung auf der anderen Seite, beschäftigt haben, war es logisch, ein Startup zu gründen, das dieses Wissen an möglichst viele Unternehmen weitergibt“, erzählt die Gründerin.
Ursprünglich hatte ORCA-Evolution vor allem KMU als Zielgruppe ins Auge gefasst. Doch mittlerweile zählen auch Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus allen Bereichen zu den Kund:innen. Dazu zählen unter anderem die Wiener Stadtwerke, die Wirtschaftsagentur Wien oder das Linzer Startup triply. Die erfolgreiche Bewerbung für das VSE-Label in diesem Jahr war ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Firmengeschichte.
VSE-Label bereits in Nachhaltigkeitsbranche etabliert
Das Verified Social Enterprise-Label wird vom Bundesministerium Wirtschaft, Energie und Tourismus vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in enger Zusammenarbeit mit dem Social Entrepreneurship Network Austria sowie der Wirtschaftskammer Österreich abgewickelt. Social Enterprises sind Unternehmen, die es sich zum Ziel gemacht haben, Lösungen für verschiedene gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Startups aus unterschiedlichen Bereichen kommen für eine Bewerbung infrage. Neben Nachhaltigkeit zählen auch Medizin, Bildung oder soziale Inklusion zu den zulässigen Verticals. In diesem Jahr fand bereits die fünfte Vergabe des VSE-Labels statt. ORCA-Evolution ist eines von insgesamt 85 zertifizierten Social Enterprises in Österreich.
Laut Zöchbauer ist das VSE-Label in der Nachhaltigkeitsbranche bereits vielen ein Begriff. ORCA-Evolution hatte bereits über die Bewerbung nachgedacht, als sich die aws im vergangenen Herbst bei dem Startup meldete. „Das hat uns natürlich angespornt, unseren Wirkungsbericht zu erstellen und einzureichen.“
„Practice what you preach“
Für ORCA-Evolution scheint das VSE-Label wie geschaffen zu sein. „Wir sind Impact-getrieben, was sich in unserem Ansatz und dem bisherigen Feedback auch zeigt. Für das VSE-Label haben wir unseren ersten Wirkungsbericht erstellt und dafür eine Befragung durchgeführt. Das Feedback der Teilnehmenden in unseren Ausbildungen und Workshops war durchweg positiv. Die erwünschte Wirkung wurde auch bei zahlreichen Teilnehmenden erreicht, nämlich dass diese das erworbene Wissen teilen und weiterverbreiten“, so Zöchbauer.
Für ORCA-Evolution hat das VSE-Label nicht bloß eine symbolische Bedeutung. Laut Zöchbauer hat sich das Startup im Zuge der Bewerbung intensiv mit dem eigenen Impact beschäftigt. „In unserem Team haben die Auseinandersetzung mit der Wirkung und das Einholen von Feedback bisheriger Kund:innen sowohl implizite Annahmen bestätigt als auch zu Aha-Momenten geführt. Das war sehr bereichernd und hat uns noch mehr Fokus gebracht. Für uns ist ein zentrales Leitmotiv ‘Practice what you preach‘: transparent und wirkungsorientiert sein. Das Label zeigt unseren Anspruch auch nach außen.“ Außerdem zeige das VSE-Label, dass es eine wachsende Community von Playern gibt, die einen entscheidenden Unterschied machen wollen. Marion Zöchbauer sieht im VSE-Label den „Goldstandard für alle, die ernsthaft etwas verändern wollen.“
Weitere Informationen zum VSE-Label finden sich hier.
