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Bundesminister Kocher ruft neuen Startup-Rat ein – mit alter Besetzung

Bundesminister Martin Kocher ruft neuen Startup-Rat ein © BKA
Bundesminister Martin Kocher ruft neuen Startup-Rat ein © BKA

Nachdem das Startup-Komitee mit dem Rücktritt der ehemaligen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck eingestellt wurde, hat nun deren Nachfolger Martin Kocher einen neuen Startup-Rat eingerufen – und der ist personell sehr ähnlich wie das vorige Komitee. Bundesminister Kocher trifft damit zum ersten Mal mit Branchenvertreter:innen aus der Startup-Szene zusammen. Das Startup-Komitee, das unter Schramböck eingesetzt wurde, soll sich mit der Auftaktveranstaltung neu formieren. Es soll als Startup-Rat künftig als Beratungs- und Austauschgremium des Wirtschaftsministers fungieren.

Startup-Rat aus Branchenexpert:innen

„Startups sind zentrale Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt in Österreich. In meiner neuen Aufgabe als Wirtschaftsminister ist mir daher der regelmäßige Austausch mit der Startup-Community zu aktuellen Themen und Herausforderungen in der Startup-Szene ein Anliegen“, so Wirtschaftsminister Kocher. Der heutige Tag gilt als Auftakt, um Erfahrungen auszutauschen und die Interessen und Bedürfnisse der Startup-Branche bestmöglich abzubilden.

Österreichs Startups schaffen trotz Krise starkes erstes Halbjahr

Zum Startup-Rat gehören Rudolf Dömötör (Entrepreneurship Center Network), Laura Egg (aaia), Claudia Falkinger (ÖBB), Bernadette Frech (Instahelp), Stefan Haubner (Apex Ventures), Markus Raunig (AustrianStartups) sowie Werner Wutscher (New Ventures Scouting). Fassl, Raunig, Wutscher, Haubner und Frech fanden sich bereits im Startup-Komitee von Margarete Schramböck.

„Sprachrohr der Startup-Community“

„Ob Energie-, Klima- oder Gesundheitskrise – um die massiven Herausforderungen von heute zu meistern, wird es neue Lösungsansätze brauchen. Startups spielen dabei eine zentrale Rolle, haben es aber aktuell schwer, aus Österreich heraus wettbewerbsfähig zu sein. In den letzten Jahren wurde dazu bereits viel diskutiert, jetzt ist es höchste Zeit, dass wir in die Umsetzung kommen. Dafür werden wir uns als Startup-Rat einsetzen und mit offenem Feedback unterstützen“, so Markus Raunig, Vorstandsvorsitzender von AustrianStartups.

FlexCo: Senat der Wirtschaft fordert Entfall der Notariatspflicht

„Besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, Startups und den privaten Kapitalmarkt zu stärken, um Innovation voranzutreiben, Arbeitsplätze zu schaffen und Österreich als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren. Wir werden gemeinsam mit Bundesminister Kocher und den Ministerien an den dafür notwendigen Rahmenbedingungen arbeiten und als Sprachrohr der Startup-Community unsere Anregungen und Vorschläge einbringen“, ergänzt Laura Egg, Geschäftsführerin der Austrian Angel Investors Association.

„Konstruktiver Austausch zu relevanten Themen“

Im Rahmen eines Round Table soll beim Startup-Rat ein Austausch über die wichtigsten Themen in der Branche stattfinden. Ziel sei es, die aktuelle Lage der Startups in Österreich zu evaluieren. Dadurch soll eine Grundlage für rasche und kontrollierte Umsetzungsschritte entstehen. „Ich erwarte mir einen konstruktiven Austausch zu standort-und arbeitsmarktpolitisch relevanten Themen wie unter anderem zur Rot-Weiß-Rot-Karte, aber auch zu zentralen Gründungsfragen. Ich freue mich auf die Gespräche“, betont Kocher.

Krypto-Crime, Startup-Politik und Failure Culture – mit Florian Tursky

Die Bundesregierung will nach eigenen Angaben bald wichtige Maßnahmen für die Startup-Szene endlich umsetzen. So sagte Florian Tursky, der neue Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation, gegenüber Trending Topics, dass die FlexCo – also die neue Rechtsform für Unternehmen in Österreich – und die Mitarbeiter:innenbeteiligung bereits im Herbst erwartet werden.

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