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Salzburger Online-Bank Dadat startet mit Krypto-Assets, verlangt 0,75% Gebühr

Krypto-Preise im Auf und Ab. © Unsplash
Krypto-Preise im Auf und Ab. © Unsplash

Nein, es ist nicht der Krypto-Dad (so wie es die neue Webseite krypto.dad.at vermuten lassen würde), sondern die Salzburger Online-Bank DADAT Bank, eine Marke der Schelhammer Capital Bank AG. DIese hat heute ihr Produktportfolio um Kryptowährungen erweitert. Über die neu lizenzierte Tochtergesellschaft DADAT Krypto GmbH können Kunden ab sofort digitale Vermögenswerte handeln. „Der Kryptohandel ist ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung umfassendes Anlageuniversum“, so Vorstand Ernst Huber.

Die DADAT Krypto GmbH erhielt von der zuständigen Aufsichtsbehörde eine Konzession zur Ausführung von Aufträgen über Kryptowerte gemäß der EU-Verordnung MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation, Trending Topics berichtete bereits). Die Geschäftsführung der DADAT Krypto GmbH liegt bei Marina Daichendt und Mario Rasser.

Die DADAT ist damit die erste österreichische Bank, die über eine Tochtergesellschaft mit eigener MiCAR-Zulassung verfügt. Zwar bietet etwa auch die Raiffeisen über ihre Banking-App Krypto-Handel an, jedoch ist das dort über eine Bitpanda-Integration erfolgt.

Integration in bestehende Plattform

Der Handel erfolgt über die vorhandene DADAT Bank Trading App sowie das Web-Portal. Zum Start stehen rund 50 Kryptowerte zur Verfügung, darunter etablierte Währungen wie Bitcoin und Ethereum. Die Bedienung orientiert sich an der gewohnten Oberfläche für klassische Wertpapiere.

Für den Handel berechnet die Bank eine Gesamtgebühr von 0,75 Prozent des Kurswerts. Diese teilt sich in 0,50 Prozent Eigenspesen der DADAT Krypto GmbH und 0,25 Prozent Fremdspesen auf. Bei Transaktionen unter 500 Euro fällt ein Mindermengenzuschlag von einem Euro an. Die Verwahrung der erworbenen Kryptowerte übernimmt die Tangany GmbH, eine von der Bafin regulierte Verwahrgesellschaft mit Sitz in München.

Für in Österreich steuerpflichtige Kunden erfolgt die steuerliche Abwicklung nach dem Prinzip der Steuereinfachheit. Die DADAT Bank führt die Kapitalertragsteuer direkt an die Finanzbehörden ab.

Immer mehr Krypto-Player in Österreich

Die Dadat-Bank ist nunmehr das achte Unternehmen, dass sich in Österreich eine der begehrten Krypto-Lizenzen besorgt hat – neben Bitpanda, 21bitcoin, Bybit, CryptoNow, KuCoin, Coinfinity sowie die Amina Bank aus der Schweiz.

Die Salzburger Bank ist bereits stark als Investment-Möglichkeit positioniert und bietet ETF-Sparpläne, Fonds, Wertpapier-Depot oder Goldsparplan an – eine Ausrichtung, in die viele andere Banken in den letzten Jahren auch gegangen sind. Man wolle das „einfachste und modernste Banking und Brokerage in Österreich“ anbieten, und dazu gehört nun offenbar auch Krypto.

Die Eigentümerschaft der Dadat ist kompliziert. Die Dadat Bank ist die operative Marke der Schelhammer Capital Bank AG, und diese gehört wiederum zur GRAWE Bankengruppe. Dadat startete 2017 in Österreich und erreichte eigenen Angaben zufolge 2024 rund 55.000 Kunden.

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